Touren/Urlaub in Namibia

"Kaokoveld Sondertour - Abenteuer Zelt Safari"
Highlights:
(min. 7 - max. 10 Unternehmungslustige, zwei 6x6 Geländewagen)
Windhoek Sightseeing – Kamanjab – Hobatere – Opuwo – Van-Zyls-Pass – Kunene – Marienfluß – Rooidrom – Orupembe – Purros – Horausib – Hoanib – Sesfontain – Khowarib Schlucht – Twyfelfontain – Doroskrater – Ugabwanderung – Brandberg West – Spitzkoppe – Windhoek
Termin:
17 volle Tage / 16 Nächte ab/bis Windhoek - Abenteuer Zelt Safari
Übernachtungen: 15 Ü im Zelt (2 Gäste pro Zelt), 1 Ü Pension Windhoek.
Tour-Nr.
S I /05.09 08. Mai (Fr) - 25. Mai (Mo) 2009 S I /06.09 05. Juni (Fr) - 22. Juni (Mo) 2009
p.P. EUR 2.199,--
Extra Einzelzeltanmietung: Igluzelte mit moskitosicherem Innenzelt können pro Tour für EUR 50,-- angemietet werden. (Maße des Zeltes ca. L 2,10 - B 2,10 - H 1,30)
Ausführliche Routenbeschreibung:
Tag 1: Morgens Abholung vom Flughafen Windhoek (LTU / Air Namibia). Auf dem Weg nach Windhoek kehren wir auf einer Gästefarm zum Brunch ein. Vormittags lernen wir die Hauptstadt näher kennen und erfahren dabei Interessantes zur Geschichte, Kultur und Bevölkerung des Landes. Der restliche Nachmittag ist dann zur freien Verfügung (Einkäufe, Geldwechsel, Ausrüstung vervollständigen, Kaffee trinken usw.). Danach sinken wir in dem netten Gästehaus in die Federn. F
Tag 2: Wir fahren nach Norden, vorbei an Okahandja, bis in die Nähe von Outjo. Einige Kilometer außerhalb der Stadt kehren wir bei einer Gästefarm ein, wo wir unserer Zelte aufstellen können. Angeblich soll es hier Höhlen geben die man erkunden kann. (S.v.) F/M/A
Tag 3: Auf guter Teerstraße geht es weiter nach Nordwesten bis Kamanjab. Von da aus wollen wir bis Hobatere, wo wir für die Nacht auf einem sehr schönen Campingplatz bleiben. (S.v.) F/M/A
Tag 4: Im Laufe des Vormittages treffen wir in Opuwo ein. Dies ist die größte Ortschaft der Region und ist darum ein wichtiger Versorgungspunkt bevor wir endgültig in der Wildnis verschwinden.
Opuwo ist aber auch ein Sammelbecken der unterschiedlichsten Ethnien. Hier trifft man Hereros (in ihrer traditionellen Tracht) Damaras, Owambos und Owahimbas (mit Lendenschurz und roter Farbe). Gelegentlich sind sogar Owasembas zu sehen, die aus Angola nach Namibia kommen um hier bei den Owahimba zu arbeiten.
Wenn unsere Vorräte ausreichend aufgefüllt und die Ortschaft ausgiebig erkundet haben, fahren wir weiter nach Nordwesten, ab jetzt wird die Safari erst richtig spannend. Übernachtet wird an einer geeigneten Stelle in der Wildnis. (o.S.= ohne Sanitäranlagen) F/M/A
Tag 5: In der Region in der wir uns bewegen liegen die Weidegründe der Owahimba, darum treffen wir immer wieder auf deren Siedlungen und Krähle. Es wird sich die ein oder andere Gelegenheit ergeben mit den Leuten in Kontakt zu kommen und ihre Lebensweise kennen zu lernen. Die Strecke führt weiter durch die Berge, zahlreiche Flussläufe und Schneisen sind zu überwinden. Bei der Siedlung Otjitanda schwenken wir nach Westen ein, um nach nur kurzer Fahrstrecke den Pass aller Pässe - den Van Zyls Pass - zu erreichen. Oberhalb schlagen wir die Zelte für die Nacht auf. (o.S.) F/M/A
Tag 6: Unter Offroad-Fans ist der Van-Zyls Pass eine fast schon ehrfurchtsvoll genannte Fahrstrecke. Da der Fahrspaß sich hauptsächlich auf die Fahrer bechränkt und die Fahrgäste eher durchgerüttelt werden, ist es für diese empfehlenswert die Strecke runter zu wandern, die Landschaft zu genießen und schöne Fotos zu machen. Unterhalb des Passes wird dann wieder zugestiegen um weiter nach Norden, in den Marienfluss zu gelangen. Ein breites Tal dass in der Ferne von pittoresken Bergsilhouetten eingerahmt wird. Von Zeit zu Zeit sind seltsame, kreisrunde Sandflecken in der Graslandschaft zu entdecken. Wie die wohl entstanden sind ? Am Ende des Tales treffen wir auf den Kunene Fluß, wo wir uns für zwei Übernachtungen einrichten. (S.v.) F/M/A
Tag 7: Den heutigen Tag lassen wir gemütlich angehen. Wer möchte kann den Kunene entlang wandern, dabei die Landschaft bewundern und die Aussicht auf den Fluss genießen oder einfach im Camp bleiben um Tagebuch zu schreiben, Wäsche zu waschen, ein Buch zu lesen. (S.v.) F/M/A
Tag 8: Durch das Marienfluss-Tal geht es nach Süden bis Rooidrom. Dies ist nichts anderes als ein leeres, rotes Benzinfass, das mitten im Nirgendwo an einer Wegkreuzung steht und als Markierung dient. In dieser Region wurden schon des öfteren Löwen gesichtet, also Augen offen halten! Weiter südlich wird das Gelände wieder bergiger, wir treffen ab und an auf kleine Himbasiedlungen oder auf Hirten die mit ihren Herden unterwegs sind. An einer geeigneten Stelle in der Wildnis schlagen wir die Zelte für diese Nacht auf (o.S.) F/M/A
Tag 9: Parallel zur Skelettküste geht die Fahrt weiter durch flaches Wüstengelände nach Süden. Selbst in dieser vegetationslosen Umgebung trifft man immer wieder auf Springböcke, Oryx und Strauße. Zur Mittagszeit erreichen wir Orupembe. Das Bohrloch hier garantiert eine permanente Wasserversorgung, was für eine Owahimba-Sippe Grund genug war, sich hier mit ihren Herden für mehrere Monate im Jahr niederzulassen. Von hier aus wird das Gelände wieder flacher und damit auch besser befahrbar. Am Nachmittag erreichen wir Purros, ein neu aufgebautes Camp am Ufer des Horausib. Hier bleiben wir für zwei Nächte. (S.v.) F/M/A
Tag 10: Wir fahren den Horausib flussabwärts, nicht nur um die atemberaubende Landschaft zu bewundern, sondern auch um die hier vorkommende Tierwelt kennen zu lernen. Außer den Oryx, Springböcken, Straußen und Wüstenelefanten sind hier auch Löwen beheimatet. Die Horausib-Löwen sind zwar selten zu sehen, aber ihre Fährten und unzählige Risse lassen keinen Zweifel an ihrer Existenz. Zur Mittagszeit kommen wir an eine Stelle an der sich der Horausib stark verbreitet. Hier haben die Sand- und Lehmablagerungen eine skurrile Landschaft geschaffen die irgendwie an Burgzinnen erinnern. Am späten Nachmittag treffen wir wieder in unserem Camp ein. (S.v.) F/M/A
Tag 11: Noch einmal geht es in den Horausib, diesmal aber nicht zu den “Lehmschlösser” sondern über einen Abzweig in die Wüste nach Süden. Die Strecke führt uns dann am Nachmittag in den Hoanib. Dieses Trockenrevier ist nicht nur reich an Wild, sondern auch an Sandpassagen. Große Herden der verschiedenen Antilopenarten sind hier anzutreffen, sowie Giraffen, Leoparden, Spitzmaulnashörner und die seltenen Wüstenelefanten ... es ist eines der letzten freien Tierparadiese. An geeigneter Stelle wird das Camp aufgeschlagen und in der absoluten Wildnis (o.S.) genächtigt. F/M/A
Tag 12: Wir arbeiten uns noch ein Stück weiter dem Hoanib Flußlauf entlang. In den frühen Morgenstunden hat man nicht nur die beste Gelegenheit Tiere zu beobachten, sondern auch das Fotolicht ist ideal. Nach einer Felsenge verlassen wir den Hoanib und gelangen in den Ganamub. Dem folgen wir so lange nach Nordosten bis wir auf die Fahrstrecke nach Sesfontain stoßen. Ab Sesfontain haben wir wieder eine offizielle Straße unter den Reifen. Im zügigen Tempo geht es dann bis zur Khowarib Schlucht, wo wir wieder ein Camp und eine Dusche vorfinden. (S.v) F/M/A
Tag 13: Weiter südlich wird bei Palmwag wieder aufgetankt und wir fahren weiter bis in die Nähe von Twyfelfontain. (S.v) F/M/A
Tag 14: In den nächsten Tagen sehen wir eine Region Namibias über deren Existenz sich nicht einmal die Namibianer so richtig bewusst sind. Auf den gängigen Landkarten ist hier weder eine Straße, noch eine Ortschaft, noch irgendein Anhaltspunkt eingetragen, es ist einfach nur ein "weißer Fleck”. Beim ?Verbrannten Berg„ verlassen wir die offizielle Straße und kommen in die Gegend des Doros Krater. Eine spannende Allradstrecke führt durch ein Labyrinth von Tälern und Schluchten auf ein Hochplateau, das einen phantastischen Blick auf die für das Damaraland typischen roten Tafelberge freigibt. Wir kommen an einer Stelle mit versteinerten Holzfragmenten vorbei, ähnlich wie beim "Versteinerten Wald” - nur dass hier keine anderen Besucher zu sehen sind und auch keine Rezeption, bei der Eintritt verlangt wird. Nachdem wir ein Labyrinth von zerklüfteten Tälern durchfahren haben, werden wir den Ugab erreichen. Das “Flußbett” ist sehr sandig und verzweigt sich in viele Nebenarme, die von Bäumen und Sträuchern gesäumt sind. In diesem Labyrinth von Seitenarmen, Sandverwehungen und Felskuppen haben wir gute Chancen auf Wüstenelefanten zu stoßen. Darum und auch wegen der Aussicht auf eine Dusche werden wir in einem rustikalen, einheimischen Camp für die nächsten zwei Nächte bleiben. (S.v.) F/M/A
Tag 15: Wir unternehmen eine Eintageswanderung entlang des Ugab. Der Untergrund ist meist sandig, was das Wandern etwas erschwert, aber dafür ist die Felslandschaft rundherum einmalig. Irgendwann verbreitet sich das Flußbett und das Grundwasser tritt zu Tage. Dadurch entsteht ein breiter Schilfgürtel, der wiederum viel Wild anlockt, welches hier Futter und Deckung findet. Oryx, Springböcke, Strauße, Hyänen, Schakale, Paviane und oft auch Wüstenelefanten geben sich hier ein Stelldichein. (S.v.) F/M/A
Tag 16: Nach einer ca. zweistündigen Fahrt treffen wir in Uis, einer kleinen Minenortschaft ein. Das Tagesziel ist die Spitzkoppe, “das Matterhorn von Namibia„. Allerdings wird nicht (wie bei unserer zweiwöchigen Kaokoveldtour) bei den Pontok-Bergen übernachtet, sondern wir fahren zu der “Großen Spitzkoppe„, von wo wir eine ganz andere Perspektive auf das Granitmassiv haben. Den Tag beenden wir mit einer Wanderung. Übernachtet wird irgendwo am Fuße der Spitzkoppe (o.S.) F/M/A
Tag 17: Auf dem Okahandja Holzmarkt haben Sie noch eine gute Gelegenheit schöne Souvenirs und Erinnerungsstücke zu erhandeln. Weiter geht es dann zur Hauptstadt Windhoek, die dem Besucher auch Einiges zu bieten hat. Gerne können wir uns am Abend noch zu einem gemütlichen Abschiedsessen (p.P. ca. EUR 15,--) verabreden. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen ! F/M
Um diesen Tour-Veranstalter zu kontaktieren benutze bitte rechts neben der Karte das Kontaktformular.
Preis/Person: 2199 EUR
Teilnehmeranzahl: 7-10
Dauer: 17 Tage
Gebiet: Kaokoveld & Damaraland & West-Etosha Nationalpark
die Tour ist mit Unterkunft: 17 volle Tage / 16 Nächte ab/bis Windhoek - Abenteuer Zelt Safari Übernachtungen: 15 Ü im Zelt (2 Gäste pro Zelt), 1 Ü Pension Windhoek.
Der Guide beherrscht außerdem noch diese Sprache
deutsch
englisch
Besondere Hinweise: "Kaokoland für Fortgeschrittene" – so könnte man die Safari ganz salopp umschreiben. Die Route ist so geplant, das auch ehemalige Tourenteilnehmer der zweiwöchigen Kaokoveldtour (Abenteuertour V) mitmachen können, ohne in Gefahr zu laufen noch einmal dasselbe zu sehen. Lediglich in einigen wenigen Etappenabschnitten (z.B. Hoanib – Horausib) gibt es Überschneidungen, also solchen Strecken die man sowieso als "Filetstücke" bezeichnen kann. Bei dieser Tour wollen wir eines der abgelegensten und ursprünglichsten Gebiete Namibias erkunden. Es ist ein Gebiet das nur mit passender Ausrüstung, zwei geländetauglichen Fahrzeugen und entsprechendem Wissen befahren werden kann. Verpflegung, Wasser, Sprit muß in ausreichender Menge mitgeführt werden, denn Einkaufsmöglichkeiten sind selten.
eingetragen am 16.02.05 | 09:18 Uhr
zuletzt bearbeitet am 03.06.08 | 08:29 Uhr
ein paar Details zum Guide
Web: www.outdoor-adventure-namibia.de
Telefon: 00264-62-581663
Vita
Safaris in Namibia
Wir sind seit Jahren ortsansässig und kennen das Land wie unsere eigene Westentasche. Durch unser Engagement für Umwelt- und Artenschutz bieten wir Ihnen die einmalige Chance auch in Gebiete zu fahren, die nur aufgrund spezieller Landeskenntnisse (z.B. Caprivistreifen , Kaokoveld, Damara- und Buschmannland, Khaudum Nationalpark, diverse Off-Road-Pisten) zu bereisen sind. Einige davon können Sie noch nicht einmal in einem Reiseführer nachlesen. Ihnen sollen neben den bekannten Highlights auch weitere Gebiete gezeigt werden die Individualreisenden unbekannt oder zu teuer oder aufgrund ihrer Fahrzeuge nicht zu bereisen sind.
Abenteuer Zelt Safaris:
Sie ziehen das Lagerfeuer dem Büffettisch, den Sternenhimmel dem Hotelzimmer und den Schlafsack dem Daunenbett vor ? Wir nehmen uns viel Zeit sowohl für Beobachtungen und Fotostops als auch für ausgedehnte Wanderungen.Oft bewegen wir uns abseits der Hauptstraßen und besuchen interessante Plätze in grandiosen Landschaften. Um dies zu ermöglichen setzen wir für unsere Safaris grundsätzlich Geländefahrzeuge ein. Mit einem stets gut gelaunten, deutschsprachigen Naturburschen als Tourguide werden Sie Land und Leute, die Tier- und Pflanzenwelt und die Wüsten und Berge Namibias intensiv kennen lernen.
Zelt / Lodge Safaris & Classic Lodge Safaris:
Für all diejenigen die den gewissen Komfort im Urlaub schätzen. Sie wollen den familiären Charme einer Gästelodge kennenlernen oder eine Mischung aus Zeltabenteuer und festen Unterkünften genießen? Dabei muß man den Erlebnischarakter mit moderaten Wanderung und Kontakt zur Natur und Kultur nicht missen. Da die Teilnehmerzahl recht übersichtlich ist, sind individuelle Gestaltungen der Routen und der Unterkünfte eine Selbstverständlichkeit. Sie werden von einem bewährten, deutschsprachigen Tourguide begleitet und erhalten von daher viele "erste Hand" Informationen über Land und Leute, Natur, Tierwelt und Kultur.
Individuelle Safaris:
Gerne stellen wir für Sie nach Ihren Reisewünschen eine individuelle Safari zusammen. Gemeinsam mit Ihnen werden wir einen optimalen Tourenverlauf ausarbeiten, so daß nicht nur gängige Ziele, sondern auch Geheimtips erkundet werden. Abenteuer Safaris, Zelt / Lodge Safaris & Classic Lodge Safaris ab 5 Teilnehmern auf Anfrage.
Wildschutzgebiet Kuzikus & Kalahari Wildniskurs:
Reiselustige, die auf einer unserer Safaris mitfahren, werden in den nächsten Wochen eine sehr spezielle Region Namibias erkunden. Wer davor oder danach noch ein paar Tage Zeit hat, den laden wir herzlich auf unseren 30jährigen Familiensitz, dem Wildschutzgebiet Kuzikus ein ! www.kuzikus-namibia.de
eingetragen am 16.02.05 | 08:01 Uhr
zuletzt bearbeitet am 18.10.07 | 08:04 Uhr
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