Touren/Urlaub in Graubünden

"Einsame Gipfelziele in Graubünden"
Unbekannte Wandergipfel im Raum der Surselva um Flims
Wir durchstreifen auf dieser Tour einige der interessantesten Gebiete um Graubündens Surselva, eines der vielfältigsten Gebiete der Schweiz. Weite Täler, klare Bergseen und nicht zuletzt die imposante Rheinschlucht prägen diese Region, dazu unzugängliche Gletscherberge und wilde Felsgipfel. Alles das werden wir zu sehen bekommen.
Mit der Alten Säge in Flims bietet sich eine urgemütliche Gruppenunterkunft an, Duschen und Kochgelegenheiten sind dabei vorhanden.
1. Reisetag
Treffen an der Post in Flims Dorf, am Abend oder Spätnachmittag, beziehen der Gruppenunterkunft alte Säge, Übernachtung im Mehrbettzimmer. Da am Nachmittag wohl alle Teilnehmer eingetroffen sein dürften machen wir je nach Zeitreserve noch eine Wanderung um den Caumasee oder sogar bis nach Conn, wo eine Aussichtsplattform herrliche Einblicke in die berühmte Rheinschlucht bietet.
2. Reisetag
Kurze Busfahrt nach Flims Barghis, von dort Überschreitung des sagenumwobenen Flimsersteins (2.580 m), mit 1000 hm Aufstieg und 1400 hm Abstieg (Verkürzung durch die Bergbahnen möglich). Der komplette Aufstieg führt über gute Bergpfade. Imposant sind die Tiefblicke in die steilen Felsflanken über Flims, dazu bietet der Stein exzellente Ausblicke über ganz Graubünden. Hin und wieder lassen sich hier auch Murmeltiere oder gar Steinböcke beobachten.
3. Reisetag
Fahrt nach Vals und zum Zerfreilastausee. Von dort sind es etwa 1000 Höhenmeter Aufstieg zum Fanellhorn durch prachtvolle Seen und Felslandschaften. Das Fanellhorn ist 3121 Meter hoch und unschwierig zu besteigen. Die Tour ist teilweise weglos, aber überall problemlos zu begehen. Herrlich sind die Ausblicke über den Zerfreilastausee und die Berge der Rheinwaldhorngruppe. Bessonders interessant ist neben dem Ausgangspunkt, einer kleinen Kapelle über dem Zerfreilastausee der grün schimmernde Guraletschsee auf halbem Weg.
4. Reisetag
Fahrt in das noch weitgehend untouristische Averstal bis hinauf nach Juf, mit knapp 2.100 Metern Höhe das höchste Dorf Europas. Von hier durch ein atemberaubende Hochgebirgslandschaft auf den Piz Piot (3.061 Meter). Überschreitung des Berges, wieder sind etwa 100 Höhenmeter in Aufstieg und Abstieg zu bewältigen. Die Tour ist teilweise weglos, aber problemlos zu gehen. Hier trifft man selten andere Wanderer, dafür aber sind Murmeltiere und auch andere Alpenbewohner umso häufiger. Vom Gipfel bieten sich prachtvolle Ausblicke auf das gegenüber liegende Bergell mit seinen wilden Felsgipfeln und die weiß glänzende Berninagruppe. Übernachtung wiederum in Flims.
5. Reisetag
Heute steht eine kürzere Tour auf dem Programm, der Piz Mundaun gehöhrt wahrlich nicht zu den ganz großen seiner Zunft. Trotzdem bietet er einen phantastischen Überblick über das gesamte Surselvagebiet. Natürlich ist dieser Berg problemlos zu erreichen, je nachdem wie nötig eine Erholungspause ist kann man recht nah an den Berg heranfahren. Sein runder Grasrücken ist dann schnell erreicht, sodass viel Zeit bleibt zum Schauen und genießen. Tödi, Rheinwaldhorn, Ringelspitz oder Piz Medel, alles was Rang und Namen hat lässt sich von hier aus aufs Beste überblicken.
6. Reisetag
Preda ist dann der Ausgangspunkt für unsere nächste Tour. Direkt von hier durchwandern wir herrliche grüne Weidelandschaften mit sprudelnden Bergbächen und einem kleinen Wasserfall. So nähern wir uns der Furcla Tschitta, direkt unter den steilen Kalkwänden des Piz Ela. Unser Ziel aber heißt Piz Val Lunga und ist leicht über einen weglosen Grat zu erreichen. Wir wandern über interessant gefärbte, dunkle Gesteinsformationen, mit prachtvollen Tiefblicken ins Savogniner Tal, auch einige Seeaugen sind gut zu erkennen. Vor uns erhebt sich die Gruppe des Piz d Err, einem weiteren Highlight Graubündens.
7.Reisetag
Unser heutiges Ziel ist von Flims aus gut sichtbar, trotzdem ist eine gute Stunde Fahrt nötig um an den Ausgangspunkt Lenzerheide zu gelangen. Die Stätzer Horn Kette zählt zwar offiziell noch zu den Plessuralpen, bildet aber ein eigenes praktisch abgeschlossenes Massiv, deutlich abgegrenzt von tiefen Tälern. Beim Anstieg durch sattgrüne Weideflächen haben wir stets Tiefblicke auf den Heidsee. Weiter oben entwickelt sich die Tour zu einer aussichtsreichen Gratwanderung. Vor allem die 3 Bergüner Stöcke, Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel begleiten uns auf unserem Weg. Auf der gegenüber liegenden Seite hinterlässt das Lenzerhorn den stärksten Eindruck aber auch Parparner und Arosa Rothorn wirken sehr beeindruckend. Noch aussichtsreicher ist der Gipfelblick selbst auf 2596 Metern, dank seiner freistehenden Lage handelt es sich um einen exellenten Aussichtsberg.
8.Reisetag
Leider geht unsere Tour heute zu Ende. Für heute ist nur die Rückfahrt geplant, wer möchte kann natürlich auch noch etwas in Graubünden bleiben.
Wanderberge im Raum Davos
Einsame Wanderberge im Unterengadin
Interessante Wanderwoche mit Touren in unberührten Landschaften. Wir durchstreifen verschiedene Regionen der so vielfältigen Landschaft Davos. Albulaalpen, Rätikon und diverse Pässe werden wir dabei unter die Füße nehmen. Unser Ausgangspunkt wird normalerweise ein altes, uriges und sehr gemütliches Bauernhaus im Raum San Antönien sein.
1.Tag: Anreise, Partnunsee
Heute treffen wir uns erstmal in Küblis an der Passtrasse nach Davos, bis Nachmittag dürften wohl alle Teilnehmer angekommen sein. So reicht es noch ein wenig weiter hinauf zu fahren und eine kleine Eingehwanderung zum bekannten Partnunsee zu machen. Wer möchte kann dort eine kleine Bootsfahrt unternehmen, ein Boot steht bereit. Danach beziehen wir dann unser Quartier.
2.Tag: Rätschenhorn
Besteigung des Rätschenhornes (2.706m), wir können recht nahe an dieses heranfahren, sodass noch etwa 110 Höhenmeter übrig bleiben. Leider gibt es keine Überschreitungsmöglichkeit, aber die gewaltigen Rätikonwände drum herum sind absolut reizvoll. Wir steigen direkt zwischendrin auf, durch atemberaubende, aber gut eingerichtete Bergpfade. Sehr aussichtsreich wird dann der Schlussteil, nur noch übertroffen von den überwältigenden Tiefblicken in die imposanten Nordabstürze des Berges. Natürlich ist auch die Fernsicht vom Allerfeinsten, vor allem auf die nahen Silvrettaberge und die großen Wandfluchten des Rätikon von Drusenfluh und Sulzfluh.
3.Tag: Scalettahorn
Heute fahren wir nach Davos, lassen den etwas hektischen Geschäftsort aber links liegen und fahren weiter in eines der drei malerischen Seitentäler von Davos, das Dischmatal. Hier können wir bis auf etwa 2.000 Meter hinauffahren, sodass uns nur noch gute 1.000 Höhenmeter zu unserem heutigen Ziel bleiben. Das 3.041 Meter hohe Scalettahorn befindet sich direkt über dem gleichnamigen Pass. Diesen erreichen wir über alte Walserwege, teilweise mit herrlichen Pflastersteinabschnitten angelegt. Recht breit ist der Weg und gut zu begehen. Vor der Passhöhe passieren wir ein kleines, aber sehr ansehnliches Seeauge. Vom Pass geht es dann weglos weiter, aber der gesamte Grat ist unschwierig und problemlos zu begehen, höchstens der Schnee kann eventuell etwas Mühe bereiten.
Prachtvoll sind die Ausblicke ins gegenüberliegende Engadin und später auf die großen Bündner Berge wie Piz Ela oder Piz Kesch. Direkt vor uns ragt der wild gezackte Piz Vadred auf, darunter die endlos weiten Gletscherflächen der Grialetschgruppe. Nach der Überschreitung steigen wir wieder ins Dischmatal ab und übernachten noch mal in Pany.
4.Tag: Radüner Rothorn/Flüela Schwarzhorn
Das Flüela Schwarzhorn (3149m) zählt zwar ausnahmsweise nicht zu den einsamen Zielen in Graubünden, trotzdem lohnt eine Besteigung. Auch deshalb weil sich der Berg mit dem benachbarten Radüner Rothorn kombinieren lässt, dieses bekommt selten Besuch. Schön kann man von hier aus den Betrieb auf dem höheren Nachbarberg beobachten. Zuerst geht es auf breitem Weg kurz unter der Flüela Passhöhe dem Gletscherbecken unter dem Piz Radönt und dem Schwarzhorn entgegen. Nur das Schlussstück zum Sattel zwischen Schwarzhorn und Rothorn ist etwas steiler, der Rest bequem zu begehen. Vom Sattel lassen sich nun gleich 2 3000er problemlos besteigen. Vor allem vom Schwarzhorn bietet sich eine atemberaubende Rundsicht über ganz Graubünden. Selbst der ferne Ortler und die Hochgipfel der Ötztaler Alpen rücken an klaren Tagen ins Blickfeld. Dominiert wird die sicht aber von der ebenmäßigen schwarzen Pyramide des Piz Linard, dem mit 3411m höchsten Silvrettagipfel und dem mächtigen Klotz des Piz Kesch.
5.Tag: Chrachenhorn
Dieser Berg zählt zu den wenig bekannten im sonst so viel besuchten Raum Davos. Immerhin fast 3000 Meter hoch ist der Berg, dazu auf guten Pfaden zu erreichen. Da nun der Anmarschweg durch das wildromantische Ducantal führt wäre eigentlich etwas mehr Andrang zu erwarten. Ausgangspunkt ist der kleine Bergweiler Sertig Dörfi, am Ende des gleichnamigen Tales gelegen und immerhin gut 1800 Meter hoch. Zuerst passieren wir einen malerischen Wasserfall, überqueren später einen sprudelnden Bergbach, bis plötzlich unvermittelt die Ducanberge vor uns auftauchen. Diesem Tal folgen wir bis zur ca 2500 Meter hohen Fanezfurka. Von hier aus könnte auch das etwas höhere Älplihorn bestiegen werden, bequemer ist aber der aussichtsreiche Gratanstieg zum Chrachenhorn. Gute Pfade führen zum stattlichen Gipfelkreuz. Hier dominieren vor allem die benachbarten Hochgipfel selbst wie Älplihorn oder Hoch – und Gletscherducan. Natürlich ist auch der riesenhafte Piz Kesch nicht zu übersehen, ebenso wie die gewaltigen Kalkburgen der bergüner Stöcke Piz Mitgel, Tinzenhorn und Piz Ela.
6.Tag: Igl Compass
Weiter fahren wir zum berühmten Albulapass, wo ein weiterer kleiner 3.000er ansteht. Der Igl Compass (3.016m) ist auf engen Pfaden leicht zu erreichen und erhebt sich nur 900 Höhenmeter über der Passhöhe. Direkt vor uns posiert der mächtige Piz Uertsch, gegenüber ragen die Kalkburgen von Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel auf. Bei klarer Sicht lassen sich auch die nahe gelegenen Hochgipfel der Berninagruppe ausmachen, mit dem einzigen 4.000er Graubuendens, dem Piz Bernina. Auf der Rückfahrt machen wir noch Station am Lai Papuoalga, einem der schönsten Seen der Region.
7.Tag: Scheienflue
Die Scheienflue gilt als eines der Wahrzeichen von San Antönien und ragt direkt über dem Ort auf. Wir starten im Weiler Partnun auf immerhin schon fast 1800 Metern Höhe, somit sollten wir die fast 2600 Meter schaffen. Zuerst geht es auf gutem Weg direkt unter der steilen Nordwand hindurch, bis wir uns auf einer einsamen Hochfläche dem Berg selbst nähern. Zwar bleiben nur einige Ziegenpfade, trotzdem bietet der Aufstieg keinerlei Schwierigkeiten. Platzmangel kommt auf dem breiten Gipfelplateau kaum auf, man könnte eine ganze Büffelherde hier unterbringen. Besonders imposant sind die Tiefblicke auf den Partnunsee und das Tal von San Antönien. Auch die benachbarte Sulzflue hinterlässt einen sehr starken Eindruck. Zurück im Hochtal können wir den Berg noch umrunden, wozu aber ein paar kleinere Gegenanstiege notwendig sind. Dafür kommen wir am Schluss noch mal am See vorbei.
8.Reisetag
Leider geht unsere Tour heute zu Ende. Für heute ist nur die Rückfahrt geplant, wer möchte kann natürlich auch noch etwas in Graubünden bleiben.
Einsame Wanderberge im Unterengadin
Interessante Wanderwoche mit Touren in unberührten Landschaften. Wir durchstreifen verschiedene Regionen der so vielfältigen Unterengadiner Gebirgswelt. Dabei darf natürlich der erste Nationalpark Europas nicht fehlen, der einzige in der Schweiz. Dazu nehmen wir uns die wilde Silvrettagruppe vor, ebenso das etwas abgelegene Sesvennagebiet.
Als Ausgangspunkt steht uns eine Unterkunft im Bergdörfchen Susch zur Verfügung, mit Touristenlager, Küche und sehr guten Duschen. Von der kleinen Terrasse aus schauen wir direkt auf den Inn.
1.Tag: Anreise, Abendspaziergang am Inn mit Schlossruine
Heute treffen wir uns in Susch, bis zum Nachmittag dürften alle eingetroffen sein. So bleibt noch etwas Zeit um eine kurze Wanderung am Inn entlang und auf den Schlossberg zu unternehmen. Von der alten Ruine aus haben wir einen prachtvollen Ausblick auf den Piz Linard, mit 3411 Metern der höchste Berg der Silvrettagruppe und des gesamten Unterengadins.
2.Tag: Murtaröl
Heute steht eine Tour im Schweizer Nationalpark an, nämlich der 2595 Meter hohe Murtaröl, ein Hangrücken vor den ganz großen Nationalparkbergen und natürlich eine prachtvolle Aussichtsloge. Hierfür fahren wir die 6 km nach Zernez, dem Hauptort am Nationalpark, und Ausgangspunkt für viele Touren im Nationalpark. Gut 1100 Höhenmeter müssen Heute überwunden werden, durch prächtige Bergwälder, mit Ausblicken in die wilden und unberührten Täler des Schweizer Nationalparks. Mit etwas Glück lassen sich hier allerlei Tiere beobachten, vor allem Gämsen sind häufig anzutreffen. Auch Murmeltiere und Adler sind hier gelegentlich unterwegs. Mehrere Aussichtspunkte wie die 2038 Meter hohe Bellavista (schöne Aussicht) Hütte laden zum Rasten und Schauen ein.
3.Tag: Jöriseen mit kleinem Gipfel
Auch Heute müssen wir nicht all zu weit fahren, es geht ein Stück den Flüelapass hinauf bis nach Röven. Auf gut 1800 Metern starten wir ins Val Sagliains, das Tal der springenden Bäche. Linkerseits führt nach einer guten Stunde ein Pfad zum Jöriflesspass hinauf, wo sich auch der erste der zahlreichen Jöriseen befindet. Direkt über uns ragt ein mittlerer Gipfel auf, leicht über eine Schuttflanke zu erreichen. Vom Gipfel auf etwa 2800 bis 2900 Metern bieten sich prachtvolle Blicke auf den gewaltigen Piz Linard, die wilden, dunklen Plattenhörner, oder gegenüber das Flüela Weisshorn. Weiter hinten ist sogar der 3418 Meter hohe Piz Kesch zu erkennen. Unter uns liegen 2 Türkisblaue Seeaugen die wir später noch umrunden können. Dann geht es durch das Val Sagliains zurück zum Pass und nach Susch.
4.Tag: Piz Minschun
Einer der Höhepunkte dieser Tourenwoche, mit seinen 3068 Metern gehört der Piz Minschun schon zu den größeren Silvrettabergen. Dementsprechend interessant sind Aufstieg und Aussicht. Zuerst aber nähern wir uns morgens um 8 mit der ersten Fahrt von Scuol nach Motta Naluns dem Berg per Seilbahn an. So bleiben nur noch knappe 1000 Höhenmeter für den Aufstieg übrig.
Zuerst geht es auf breiten Wegen aus dem Skigebiet von Scuol hinaus. Dabei können wir am Wegesrand die extrem vielseitige Flora des Unterengadins bewundern. Nach einem kleinen künstlichen See und einem steilen Rasenhang wird es dann ernster. Ein steiler Schutthang stellt sich uns in den Weg, erstmal bleibt der Weg aber relativ flach und ist noch angenehm zu begehen, danach finden sich spärliche Pfadspuren. Nach der Scharte aber wird der Weg immer besser begehbar, die Aussicht immer prächtiger. Alle Größen der Hochsilvretta reihen sich vor uns auf, Piz Tasna, Fluchthorn, die Buine, Piz Fliana und der gewaltige Piz Linard. Dazu schieben sich der Muttler und etliche Ötztaler Hochgipfel ins Bild. Direkt gegenüber befinden sich die sogenannten Unterengadiner Dolomiten um den Piz Lischana, bei guter Sicht werden sogar weiter Hinten die breite Eiskuppe des Ortler und die berühmten Berninaberge ins Bild. Dazu kommen einige Seeaugen und phantastische Tiefblicke ins Unterengadin hinab. Wir haben viel Zeit diesen Ausblick zu bewundern und mit vielen Fotopausen zur Bergstation Motta Naluns zurück zu wandern. Bevor wir die 20 km zurück nach Susch fahren schauen wir uns noch ein wenig in Bad Scuol um, immerhin der Hauptort im Unterengadin.
5.Tag: Macunseen mit Monte Baselgia
Heute brauchen wir mal nicht zu fahren, wir können direkt von Susch aus starten. Zuerst einmal verläuft der Weg ziemlich flach mit Blick auf den Inn und durch dichte Lärchenwälder. Nach einer kleinen Almhütte wird es dann steiler. Eine ziemlich steile Bergflanke muss überwunden werden, kurz darauf kommt schon der Nationalparkeingang in Sicht, mit einer Holztafel markiert. Hier befinden sich auch schon die ersten der kristallklaren Bergseen, in denen sich wilde Felsberge spiegeln. Manchmal kommen auch Steinböcke hier vorbei, sicherlich aber werden einige der vergletscherten Silvrettagipfel von hier aus sichtbar. Immerhin haben wir schon 1200 Höhenmeter in den Beinen, trotzdem kann wer Lust hat noch 300 weitere hinaufsteigen um einen Gipfel mitzunehmen. Dieser Monte Baselgia bietet mit seinen 2945 Metern grandiose Einblicke in die herbe Bergwelt des Unterengadins und das Nationalparkgebiet. Besonders eindrücklich sind aber die Tiefblicke auf das Tal von Zernez und den direkt vor uns aufragenden Piz Nuna. Leider bietet sich keine Alternative für den Abstieg an, da wir die markierten Wege ja nicht verlassen dürfen, aber dieser Weg ist dermaßen interessant das diese Tatsache nicht weiter stören sollte. Immerhin lässt sich noch eine aussichtsreiche Seeumrundung einfügen.
6.Tag: Piz Cotschen bei S-charl
Unser heutiger Ausgangspunkt ist der Bergweiler S-charl, auf Serpentinen von Scoul aus zu erreichen. Prächtige Holzhäuser befinden sich hier, wenn auch nicht mehr viele. Wir verlassen den kleinen Ort in Richtung Alp Sesvenna, zuerst einmal durch blühende Lärchenwälder. Dann biegen wir über üppige grüne Weideflächen nach links ab, bevor sich uns eine wild aussehende Steilflanke in den Weg stellt. Zwar ist der weitere Wegverlauf sehr steil, aber gut markiert, einige Passagen sind sogar mit Drahtseil versichert. Entsprechend aufregend ist der Weg an prächtigen Wasserfällen vorbei unter wuchtigen Felswänden. Etwas weiter oben wird die Landschaft dann schlagartig flacher, die Hochfläche der Lagos de Rims liegt vor uns, genau wie der tiefblaue See. Direkt darüber ragt unser heutiges Ziel auf, der Piz Cotschen ein leicht erreichbarer 3000er im Sesvennagebiet. Wir umrunden zuerst den See, bevor wir dann auf dünnen Spuren nicht allzu steil dem weitläufigen Gipfelgrat entgegen. Der Aufstieg ist problemlos zu bewältigen, im Gegensatz zu dem auf der anderen Seite. Hier blicken wir auf eine extrem steile Felswand herab, tief unten S-charl.
Wir überschreiten den Berg und steigen durch eine weitläufige Schuttflanke wieder ab zum See. Dann ist noch einmal alle Aufmerksamkeit gefordert, der steile Abstieg durch die Flanke zwischen dem Piz Cotschen und dem benachbarten Piz d`Immez hat es in sich.
7.Tag: Piz Daint
Am letzten Tag wartet noch ein Highlight auf uns, kratzt doch der Piz Daint über der Ofenpasshöhe an der 3000 Meter Marke. Die Wanderung führt direkt von der Passhöhe zuerst durch prächtige Nadelwälder und vorbei an bizzaren Felsformationen. Wir befinden uns in direkter Nähe zum Nationalpark mit ähnlicher Vegetation und Struktur. Somit bekommen wir freistehende Bergrücken und wilde Täler zu sehen. Später folgt ein aussichtsreicher Gratanstieg über einen breiten Schuttrücken. Dabei sind die Wege allerdings jederzeit gut sichtbar, ebenso so wie die interessanten Gesteinsfärbungen und – Formen der direkten Umgebung. Kurze Zeit später ist der 2968 Meter hohe Gipfelpunkt erreicht. Neben den wilden Kalkbergen der Nationalparkregion, fällt vor allem der weiß leuchtende Ortler mit seinen Trabanten ins Auge. Aber auch die großen Silvretta – und Albulaberge sind deutlich auszumachen. Auf dem Rückweg können wir noch einen kleinen Gipfel mitnehmen, von dort aus bietet sich der beste Blick auf „unseren“ Piz Daint.
8.Tag: Abreise (Munt Buffalora)
Leider ist die Tour heute schon zu Ende. Bei Interesse und genügend Zeitreserve kann aber heute noch der Munt Buffalora bestiegen werden. Er ist schnell von der Ofenpasstrasse zu erreichen und befindet sich direkt an der Nationalparkgrenze. Diese Tour würde sich auch als Ersatz anbieten, falls eine der größeren Touren aufgrund schlechten Wetters nicht durchführbar sein sollte.
Leistungen:
Geführte Bergtouren im Unterengadin
Transport zu den Ausgangspunkten und zurück.
6 Übernachtungen in einer Gruppenunterkunft
Fahrt Motta Naluns
Diese Tourenwoche kann beliebig mit den anderen Graubündner Tourenwochen Arosa, Davos oder Flims kombiniert werden, jedoch auch für sich alleine gebucht werden.
Leichte und einsahmeWanderberge um Arosa
Vielseitige Wanderwoche von einem einzigen Ausgangspunkt aus, alles ohne Auto- Bus oder- Bahnbenutzung möglich. Neben wuchtigen Felsgipfel, einsamen Übergängen und bunten Gesteinsfärbungen prägen imposante Wasserfälle und vor allem glasklare Bergseen das Bild. Dazu sind alle Berge vom Ort aus schon gut zu sehen, der zudem mit dem tiefblauen Obersee direkt im Ortszentrum besticht.
1.Tag: Anreise und Wanderung Prätsch - Hauptichopf
Heute treffen wir uns erstmal in Arosa selbst, am Nachmittag dürften alle Teilnehmer eingetroffen zu sein, sodass wir noch eine kleine Wanderung in Angriff nehmen können.
Oberhalb des Ortsteiles Maran befinden sich die Prätschseen, sie sind schnell und auf ebenen Wegen zu erreichen. Etwas mühsamer ist dann der kurze Aufstieg zum Hauptichopf, allerdings auch nur 2156 Meter hoch. Auf dieser Aussichtsplattform bietet sich ein erster Überblick auf fast alle Hochgipfel der Plessurgruppe. Hier können wir alle unsere Touren zumindest zum Teil schon mal einsehen.
Danach beziehen wir unser Appartment, eventuell auch die Jugendherberge.
2.Tag: Schiesshorn
Besteigung des Hausberges von Arosa, des 2.605 Meter hohen Schiesshorns. Da es direkt über dem Ort aufragt bietet es phantastische Tiefblicke auf diesen, mit dem Fernglas lässt sich das muntere Treiben im Dorfzentrum gut beobachten. Natürlich ist auch der Anstieg vom Feinsten, auf guten Wegen geht es wiederum an Wasserfällen und Alteinsee vorbei durch prächtige Bergwiesen. Weiter oben dann tolle Tiefblicke ins Welschtobeltal und auf den Ort. Am Gipfel blickt man direkt in den strahlende blauen Stausee hinab. Der Abstieg erfolgt dann zwischen Furkahorn und Schiesshorn, es kann mit einem kleinen Umweg noch der Gruensee mitgenommen werden. Die komplette Tour führt über recht gute Bergpfade, man kann mit dem Auto in die Isla fahren um sich den Gegenanstieg nach Arosa zu ersparen.
3.Tag: Älplihorn/Parpaner Rothorn
Mit immerhin beinahe 2900 Metern ist der Ostgipfel des Parpaner Rothorns die vierthöchste Erhebung der gesamten Plessuralpen. Dazu ist er neben der Weissflue wohl auch der bekannteste Berg dieser Gruppe, was vor allem mit seiner leichten Erreichbarkeit zusammen hängt. Von Lenzerheide aus führt eine Bergbahn direkt hinauf, eine der berühmtesten und hochgelegensten Bahnen des Kantons. Dementsprechend überlaufen ist der Westgipfel auch, während sich der Andrang am etwas höheren und nur wenige Minuten entfernten Ostgipfel noch in erträglichen Grenzen hält. Doch hier ist die Aussicht noch umfassender, nur der massige Gipfelstock des noch 80 Meter höheren Arosa Rothorns verdeckt noch einige Berge, bietet aber selbst einen markanten Orientierungspunkt im Panorama. Ansonsten lässt sich noch die gesamte Silvretta aufs herrlichste Überschauen, wie auch Albula Alpen und die weiter entfernte Berninagruppe. Wer es richtig einsam mag braucht allerhöchstens eine halbe Stunde um dem Rummel des Seilbahngipfels zu entfliehen, das nahe gelegene Älplihorn erhält hingegen kaum einmal Besuch.
Diese Berggruppe besticht vor allem durch ihre rötlich schimmernden Gesteinsformationen, welche vom hohen Eisengehalt im brüchigen bündner Schiefergestein herrühren. Damit stechen die beiden Rothörner und das Älplihorn deutlich aus den grauen Kalkeinerlei der Plessuralpen heraus, welches zum Beispiel das benachbarte Parpaner Weisshorn prägt. Diese Kontraste machen den Reiz des Plessurgebirges aus. Apropos Reiz des Plessurgebirges, wer den Farben- und Formenreichtum dieser Region wirklich erleben möchte sollte den Aufstieg zum Rothorn nicht mit der Bahn bewältigen. Viel interessanter und zudem natürlich sportlicher und ökologischer ist es in Innerarosa zu starten und die gesamte Bilderbuchszenerie über Schwellisee und Älplisee zu durchwandern. Nur so erlebt die wirklichen und echten Plessuralpen. Das wollen wir heute tun.
4.Tag: Schwarzhorn
Hier handelt es sich um einen prachtvollen grünschwarzen gefärbten Gipfel mit gewaltigen Ausblicken und beachtlicher Höhe. Hinzu kommt, das sich an seinem nur sehr selten bestiegenen Gipfel fast immer Steinböcke aufhalten, die Menschen zum Teil sehr nahe herankommen lassen. Scheu sind diese Tiere wirklich nicht, wenn man sich ihnen vorsichtig nähert kann sie sogar bis auf wenige Meter vor den Fotoapparat bekommen. Als einer der wenigen großen Plessurberge ist das Schwarzhorn von Arosa aus nicht zu sehen, erst nach überschreiten der Maienfelder Furka kommt es als breite Mauer zum Vorschein. Es gehört zu den versteckten Gipfeln dieses Gebietes, aus dem gesamten Schanfigg schimmert es nur an sehr wenigen Ecken zwischen Tiejerflue und Mederger Flue durch. Statt aus dem obligatorischen Kalk der Strelakette ist es aus dunklem Grünschiefer aufgebaut. Mehrere Gipfelpunkte bilden diesen lang gezogenen Gratkamm, der nach Norden hin mit schroffen Steilabstürzen aufwartet. Da die andere Seite aber eher sanft geneigte Flanken aufweist, ist der Berg nicht nur gut für Wanderer zu machen, auch im Winter bildet das Schwarzhorn ein sehr lohnendes Skitourenziel. Dazu macht der hochgelegene Ausgangspunkt in der Isel auf über 1600 Metern die Tour attraktiv. Die Wanderung selbst führt durch wilde Felslandschaften und einsame Täler. Bis dann aussichtsreich der weitläufige Gipfelgrat die Krönung der Tour darstellt.
5.Tag: Medergen/Grünsee
Das kleine Bergdorf auf gut 2000 Metern Höhe ist nur im Sommer bewohnt, im Winter hingegen ist es nur auf Schneeschuhen zu erreichen. Im Sommer kann man von Litzirüti aus mit dem Auto direkt in den Ort hineinfahren, selbstverständlich nur mit Sonderbewilligung. Schöner ist allerdings der Fussweg von Arosa an den Nordhängen der Strelakette entlang.
Dieser startet in der Dorfmitte, führt zuerst auf der Fahrstrasse zum Unterseeeingang, von wo Links ein Schotterweg in Richtung Stausee abgeht. Dem folgen wir bis zur Staumauer, welche wir überschreiten und in einem Linksbogen dem anfangs breiten Fahrweg in Richtung Furgenalp. Von Kühen über Ziegen bis sogar Schweinen sind hier allerlei Tierarten vertreten., auch eine Einkehrmöglichkeit besteht. Ab hier wird der Pfad schmaler und nach wenigen Minuten muß ein Bach überquert werden. Danach geht es steil bergauf, doch dichte Kiefernwälder spenden massig Schatten. An der Waldobergrenze biegt der Weg streng nach Rechts auf die imponierenden Nordabstürze der Tiejerflue zu. Dieses Teilstück bleibt flach, bis dann linkerhand noch mal ein Bach überquert wird. Ca 100 Höhenmeter geht es noch Bergauf, dann ist die Alpsiedlung Tiejer auf gut 2100 Metern erreicht. Hier befindet sich auch das Naturfreundehaus, wo für 15 Franken übernachtet werden kann. Zwei Kuhgatter müssen noch passiert werden, dabei geht es aber bergab und 10 Minuten später sind wir in der ehemaligen Walsersiedlung angelangt. Ein kleiner Brunnen säumt die Ortsmitte, auch eine Einkehrmöglichkeit ist vorhanden. Interessant ist es ausserdem zu versuchen die Inschriften der alten Walserhäuser zu entziffern, viele sind allerdings auf rätoromanisch. Nun kann auf dem Fahrweg nach Litzirüti abgestiegen werden oder der Aufstiegsweg zurück nach Arosa benutzt. Wir ziehen den Weg zurück nach Arosa vor, wobei wir noch einen kurzen Abstecher zu den beiden Grünseen machen. Grünalgen geben diesen idyllisch gelegenen Bergseelein ihre charakteristische Färbung.
6.Tag: Valbellahorn
Auch bei dieser Tour geht es von Arosa aus zunächst abwärts, nämlich auf dem schon beschriebenen Fahrweg in Richtung Isel. Bei der Kläranlage halten wir uns diesmal geradeaus und folgen dem beschilderten Pfad In Richtung Ramozhütte und Alteinwasserfällen. Nach einem guten Kilometer biegt linkerhand ein Weg über den Welschtobelbach ab, welcher mit Kleiner und großer Wasserfall beschildert ist. Auf einer stabilen Holzbrücke überqueren wir nun den Welschtobelbach, im Frühling kann er ganz schön anschwillen, und steigen ein paar Höhenmeter wieder auf. Am Wegweiser geht ein beschilderter Weg nach Rechts ab welcher weiterhin in steilen Serpentinen ansteigt. Es geht durch Legföhren und Buschwerk, bis nach weitern 200 Höhenmetern die erste Hochfläche erreicht ist. Hier befindet sich ein herrlicher Aussichtspunkt, mit einer Bank und fantastischen Ausblicken auf Arosa. Weiter geht es geradeaus, bis nach wenigen Minuten der Alteinbach ein weiteres Mal überquert werden muß. Es folgen wiederum steile Serpentinen einen mächtigen Felsriegel hinauf, erst oben wird das Gelände langsam flacher. Ein weiterer Felsriegel wird linksseitig umgangen, dann schauen wir direkt auf den smaragdgrünen See. Einen phantastischen Blick auf die umliegenden Berge, Strel, Valbellahorn und Sandhubel gibt es direkt dazu, auch eine kleine Hirtenhütte findet sich hier, wo man Milch, Kaffe und Käse bekommen kann. Der Alteinsee ist einer der höchstgelegenen und schönsten Seen der Plessuralpen, obwohl er nicht sehr tief ist trocknet er auch im Herbst nie aus. Sein Auslauf bildet den Alteinbach, der auch die beiden Wasserfälle speist. Fische gibt es hier keine, da der See im Winter bis auf den Grund gefriert. Dafür bevölkern Unmengen von Kühen das Seeufer.
Links am See vorbei führt ein Pfad weiter zur 2491 Meter hohen Alteinfurka zwischen Strel und Valbellahorn, dem Übergang nach Davos-Glaris. Nur 250 weitere Höhenmeter sind dafür zu bewältigen, nur die letzten 100 Hm. Sind wirklich steil. Allerdings ist der Wegverlauf nicht immer deutlich zu erkennen, doch lässt sich der Pfad jeweils gut wiederfinden und die mässig geneigten Rasenflächen sind überall gut zu begehen. Im weiten Bogen geht es zum Schluss dem auffälligen Wegweiser entgegen, mit prachtvollen Ausblicken ins Landwassertal und auf die majestätischen Bergünerstöcke
Rechterhand führen nun unmarkierte Pfadspuren weiter in Richtung Gipfel. Dabei passieren wir die meistens unbenutzte und verschlossene Valbellahütte, bevor es dann über einen kleinen Elektrozaun zum Schlussanstieg geht. Von hier aus kann man den Gipfel schon sehen, das Gelände zeigt sich auf der Südseite wesentlich flacher als auf der imposanten Nordseite. Meistens stellen sich uns noch ein paar kleinere Schneefelder in den Weg, der überall gut ausgetreten und damit problemlos zu finden ist. Von weitem schon ist das hölzerne Gipfelkreuz zu sehen. Kurz unter dem kleinen Gipfelturm öffnen sich dann überraschende Tiefblicke in die Flanken von Sandhubel und Valbellahorn. Zu diesen gesellt sich weiter oben noch eine wahrhaft atemberaubende Fernsicht, die keinen Winkel Mittelbündens vermissen lässt. Höhepunkte dabei sind die massigen Felsburgen von Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel, aber auch die Plessuralpen mit ihrer Farbvielfalt lassen sich aufs Beste überblicken. Für den Abstieg gibt es aufgrund der allgegenwärtigen Steilwände keine wirkliche Alternative, sodass der Aufstiegsweg benutzt werden muss.
7.Tag: Leidflue/Guggernellseeli/Ramozhütte
Zu den hohen oder berühmten Gipfeln der Plessuralpen zählt der Leidflue nun wirklich nicht, trotzdem ist seine breite und extrem steile Nordflanke von Arosa aus fast allgegenwärtig. Gut 900 Meter bricht der Berg hier über dem Welschtobel ab, Gänsehaut und atemberaubende Tiefblicke sind garantiert. Zudem ist der Leidflue einer der am nächsten zu Arosa gelegenen Berge, vom Dorf aus in weniger als drei Stunden zu erreichen. In punkto Fernsicht allerdings steht er anderen Bergen wie dem benachbarten und 200 Meter höheren Sandhubel deutlich nach, vielleicht ist das ein Grund warum sich selten mal ein Wanderer seinen Gipfel hinauf begiebt. Dabei führt unser heutiger Weg durch eine äußerst ansprechende und vielseitige Landschaft. Zuerst einmal die wilden Alteinwasserfälle, dann der grünschimmernde See mit seiner urtümlichen Hochfläche. Dazu immer die steilen Berggestalten von Strel, Valbellahorn und Sandhubel vor Augen. Der Rückweg wird durch die Bergwelt des Murterus erfolgen. Eine ganz und gar einsame Gebirgsregion mit interessanten Wandquerungen, steilen Felswänden und dem schön gelegene Guggernellseeli. Zum Schluß dann noch die urige Ramozhütte und das lang gezogene, von einem Gebirgsbach durchzogene Welschtobeltal.
8.Tag: Hörnliauffahrt, Steinbockbeobachtung am Plattenhorn und Heimreise
Leider geht unsere Tour heute schon zu Ende. Wer noch Zeit hat vor der Abreise kann noch mit der Bahn aufs nahe gelegene Hörnli fahren und von dort das Plattenhorn besteigen. Mit etwas Glück lassen sich hier Steinböcke beobachten , das Plattenhorn gilt als ein Paradeberg für Wildbeobachtungen. Danach kann auf dem breiten Panoramaweg nach Arosa abgestiegen werden, oder knie schonend zum Hörnli zurück und mit der Bahn hinunter.
Reisebeschreibung
Wetterbedingte Variationen des Tourenablaufes sind jederzeit möglich und auch sinnvoll, z. B. das Verlegen der Ruhetage an Tage mit schlechtem Wetter.
Zusatzangebot
1. Reisetag
Aufstieg durch die malerische Umgebung Arosas zum höchsten Punkt der umliegenden Plessuralpen, dem Arosa Rothorn. Mit 2.980 Metern Höhe zwar kein 3.000er, aber mit einem gewaltigen Panorama über ganz Graubünden und an klaren Tagen bis ins Wallis, das Berner Oberland und zum Ortler. Dabei passieren wir glasklare Bergseen, wie den malerischen Aelplisee und den Schwellisee, steigen über interessant gefärbte rötliche Gesteinsformationen und einen anmutigen Gipfelgrat. Der Abstieg erfolgt dann über den noch leichteren Südgrat in das sattgrüne und ursprüngliche Welschtobeltal zur unbewirtschafteten Ramozhuette. Etwa 1.220 Höhenmeter im Aufstieg und 800 im Abstieg. Komplett Bergpfade, aber häufig Schneefelder und eine ganz kurze Passage wo die Hände gebraucht werden.
2. Reisetag
Von der Ramozhuette wandern wir durch die kaum begangene Bergwelt des Murterus. Ein herrlicher Quergang unter imposanten Felswänden, vorbei an einer kleinen Privathütte und dem malerischen Guggernellseeli. Wenn die Leidfluefurka erreicht ist, nehmen wir dann den aussichtsreichen Nordgrat des Sandhubel in Angriff. Herrlich bunt gefärbt ist der Berg, 2.767 Meter hoch und auf Pfaden gut zu besteigen. Neben der überwältigenden Fernsicht sind hier auch oft Steinböcke zu beobachten. Wir überschreiten den Berg und steigen zum bekannten Alteinseeli ab, eingebettet unter mächtigen Felswänden. Mit etwas Glück bekommen wir in der dortigen
Hirtenhütte einen Tee oder Kaffee. Beim Abstieg schauen wir uns noch einige der Alteinwasserfälle an, zum größten ist es nur ein kurzer Umweg.
Vom Welschtobel aus sind es dann noch mal 200 Höhenmeter Gegenanstieg nach Arosa, welche uns der Anstieg durch die dichten Bergwälder des Schaffrueck versüßt.
Mit Gegenanstiegen ca. 800 Höhenmeter Anstieg und 1.200 hm Abstieg. Übernachtung wieder in Arosa.
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Preis/Person: 450 EUR
Teilnehmeranzahl: 4-10
Dauer: je 7 Tage
Gebiet: Arosa, Flims, Davos, Zernez
Der Guide beherrscht außerdem noch diese Sprache
deutsch
englisch
spanisch
Besondere Hinweise: Wanderwochen Graubünden Wanderberge um Arosa 1.Tag: Anreise und Wanderung Prätsch - Hauptichopf 2.Tag: Schiesshorn 3.Tag: Älplihorn/Parpaner Rothorn 4.Tag: Schwarzhorn 5.Tag: Medergen/Grünsee 6.Tag: Valbellahorn 7.Tag: Leidflue/Guggernellseeli/Ramozhütte 8.Tag: Hörnliauffahrt, Steinbockbeobachtung am Plattenhorn und Heimreise Wanderberge im Unterengadin 1.Tag: Anreise, Abendspaziergang am Inn mit Schlossruine 2.Tag: Murtaröl 3.Tag: Jöriseen mit kleinem Gipfel 4.Tag: Piz Minschun 5.Tag: Macunseen mit Monte Baselgia 6.Tag: Piz Cotschen bei S-charl 7.Tag: Piz Daint 8.Tag: Abreise (Munt Buffalora) Wanderberge um Flims 1.Tag: Anreise, Wanderung Caumasee/Conn 2.Tag: Flimserstein 3.Tag: Fanellhorn 4.Tag: Piz Piot 5.Tag: Piz Mundaun 6.Tag: Piz Val Lunga 7.Tag: Stätzer Horn 8.Tag: Abreise
eingetragen am 19.09.06 | 16:28 Uhr
zuletzt bearbeitet am 16.04.08 | 15:01 Uhr
ein paar Details zum Guide
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Telefon: ---
Vita
Herzlich willkommen bei Thomas Wilken Tours. Ein neuer Name und eine neue Idee. Reisen nach Südamerika mit neuem Konzept.
Nahe an den Menschen und umweltverträglich stelle ich in kleinen Gruppen eine Region vor, die immer wieder aufs neue fasziniert.
Die Zielländer sind Peru, Bolivien, Ecuador und Chile, also alles Länder, welche einige der schönsten Bergregionen der Anden beheimaten und zu den Traumzielen vieler Bergsteiger zählen. Atacama Wüste, Salar de Uyuni, Maccu Piccu, Titicacasee, Sajama, Chimborazo, Huayna Potosi, Misti, Tungurahua oder Cotopaxi das sind sicherlich Namen, die nicht nur bei Bergsteigern Sehnsucht auslösen können. Das Amazonasgebiet, Wüsten und kolonial geprägte Städte wie Quito, La Paz, Potosi, Lima oder Arequipa runden das Programm ab.
Blick auf den Nevado Rua-Santay.
Allen Touren gemein ist die Besteigung mindestens eines ganz großen Andenberges, wobei die Schwierigkeiten deutlich variieren. In allen Fällen handelt es sich aber um einen der Höhepunkte in jeder Bergsteigerlaufbahn.
Kleine Gruppen von 4 bis höchstens 10 Teilnehmern gewährleisten eine sehr intensive Betreuung aller Gäste.
Der Blick auf den Parinacota im ersten Morgenlicht
lässt alle Mühen vergessen
Intensive Kontakte mit den Einheimischen, eine deutliche Annäherung an deren Lebensweise und der zeitweise Verzicht auf Luxus ermöglichen einen einfachen Zugang zur andinen Kultur.
Vor Ort arbeite ich mit einheimischen Agenturen und Führern zusammen, damit unser Geld direkt den Menschen in diesen durchweg ärmeren Ländern zugute kommt. Dabei ist die Ausbildung der Bergführer mittlerweile so gut und umfangreich, das allerhöchster europäischer Sicherheitsstandart gewährleistet werden kann.
Inkapirca - Das Maccu Piccu Ecuadors.
Diese Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in Kombination mit dem Verzicht auf Inlandsflüge und übertriebenen Luxus sind auch die Hauptgründe für die vergleichsweise sehr niedrigen Preise.
eingetragen am 03.02.05 | 18:53 Uhr
zuletzt bearbeitet am 08.04.08 | 21:44 Uhr
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