Mittwoch, der 08. 10. 2008
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Touren/Urlaub in Bolivien


"Titicaca-Trekk - Ein Abenteuer der Extraklasse"


Der weltberühmte Titicaca-See ist von der Hauptstadt Boliviens, La Paz, leicht mit dem Bus zu erreichen, doch wer dorthin fährt, der wird nur ganz wenig von den Mysterien dieser faszinierenden Gegend erfahren. Nur wer zu Fuss dorthin geht, stellt eine Verbindung zwischen sich und dem Land her, schlägt eine Brücke von sich zu den Menschen, die dort leben.
Dieser Trip ist eine besonders intensive Art, die klimatischen Härten, die Einsamkeit und die romantische Schönheit einer Landschaft kennenzulernen, die auf eine ganz ungewöhnliche Art aussergewöhnlich und einzigartig ist.

Reiseverlauf:

Tag 1: Begrüssung am Flughafen El Alto in La Paz, Transfer zum malerisch in einem tiefen Andental gelegenen Kolonialstädtchen Sorata (ca. 4000 Einwohner überwiegend indianischer Abstammung, Meereshöhe: 2600 m, Klima: nachts kühl, tagsüber frühlingshaft bis warm). 150 km Busfahrt. Abendessen und Übernachtung in Sorata.

Tag 2: Da wir auf unserem Weg zum Titicaca-See mehrere hohe Pässe überschreiten werden, müssen wir uns zuerst akklimatisieren. Hierfür ist Sorata ideal.
Wanderung zum Cerro Istipapa (3300 m), Rundblick über das Sorata-Tal, auf Ancohuma (6427 m) und Illampu (6338 m); Abendessen und Übernachtung in Sorata.

Tag 3: Tageswanderung zum Bergdorf Laripata (3300 m). Steil ansteigender Aufstieg, vorbei an kleinen Estancias, Tolar-Büschen und Maisfeldern. Kurz unterhalb des Gipfels steht eine Ruine, hoch oben majestätische Andenberge mit ewigem Eis.

Tag 4: Tageswanderung: In der Nähe von Chillkani beobachten wir Kolibris am Rastplatz neben einem Bach (3300 m).
Aufstieg zum Cerro Cochnia (4100 m); sehr schöne Tour mit guter Rundsicht.

Tag 5: Aufbruch Richtung See: Zunächst gehen wir das warme grüne San-Cristobal-Tal hinab; wir überqueren den Fluss mittels einer Hängebrücke. Tiefster Punkt des Treks, etwa 1600 m; 30°C im Schatten (je nach Witterung). Bevor wir den schweisstreibenden Aufstieg fortsetzen, können wir ein erfrischendes Bad im Fluss nehmen.
Anstieg zu einem Plateau über dem Fluss; dort zelten wir bei schattenspendenden Bäumen.

Tag 6: Über Carasirca-Chiciruni-Romanjoco nach Chuchullaya (3000 m). Ein sehr trockenes, karges Gebiet von eigenartiger Schönheit. Ganz tief unten sehen wir die Oasen von Yoro, wo neben dem Illica-Fluss Mangos, Orangen und Bananen in tropischem Klima gut gedeihen.

Tag 7: Von Chuchullaya nach Karasani (3700 m). Mit steigender Höhe wird die Luft kühler. Das tut gut nach der Hitze des zurückliegenden Aufstiegs.

Tag 8: Wir ersteigen eine Passhöhe (ca. 4900 m); herrliche Ausblicke auf die nördliche Königskordillere. Beim Abstieg vom Pass sehen wir wieder öfter Seen oder Wasserläufe. Wir befinden uns nicht mehr im Regenschatten der Kordilleren. Fruchtbarkeit, Dürre, Mangel, Reichtum, Kälte und Hitze: Das sind nur einige der extremen Kontraste, die in Bolivien auf engem Raum zu finden sind.
Zeltplatz auf 4300 m Höhe.

Tag 9: Weglos ersteigen wir einen Pass (ca. 5000 m). Von dort haben wir eine Aussicht auf die gesamte nördliche Königskordillere - mehr als 100 km Berge; auf der anderen Seite des Grates breiten sich weite Teile des Titicaca-Sees tief unten vor uns aus (8300 qkm Wasserfläche, 3800 m hoch gelegen). Im Norden schweift der Blick über die unzugängliche, kaum erforschte Cordillera Muñecas. Starre Formen, wie Worte es sind, können Eindrücke wie diese nicht beschreiben. Es gibt keine Steigerung eines vollendeten Panoramas mehr.

Tag 10: Aufstieg zum Pass (ca. 4900 m); Abstieg zur Mine Matilda, den Titicaca-See meist vor Augen. Die Natur-Zerstörung rund um die Mine wirkt wie eine Ohrfeige, die Mineros arbeiten unter haarsträubenden Bedingungen und sind froh, überhaupt Arbeit zu haben (die Mine ist nur noch zu etwa 15% in Betrieb). Auch das ist ein Kontrast Boliviens.
Wir steigen weiter ab und kommen zu einer heissen Thermalquelle, wo wir ein entspannendes Bad nehmen, bevor wir uns in den Schlafsack wälzen.

Tag 11: Den See vor Augen steigen wir zu einem Städtchen am Ufer ab und beziehen Quartier in einem primitiven Gasthaus (Foto) in der Nähe der Plaza; Nachmittags-Spaziergang am Ufer des Sees.

Tag 12: Fahrt mit dem Bus bzw. mit Lkw nach Achacachi, immer am See-Ufer entlang; von Achacachi Fahrt zu dem in einer Bucht des Sees gelegenen Copacabana; Besichtigung der touristischen Sehenswürdigkeiten (Spanische Kirche, Inka-Galgen, Kreuzweg). Am Abend wartet noch die grösste Touristen-Attraktion Copacabanas auf uns: Super Betten und für jeden eine Wärmflasche.

Tag 13: Bootsfahrt zur Sonneninsel, einem bedeutenden religiösen Zentrum des Inka-Reiches. Nach der Legende wurden die ersten beiden Inkas, Manco Capac und Mama Ocllo, dort geboren. Die Insel ist reich an landwirtschaftlichen Produkten (Limabohnen, Getreide, Bohnen etc.). Wir sehen die von den Inkas erbauten Terrassen-Gärten mit ihren ausgeklügelten Bewässerungssystemen. Wir übernachten in einer einfachen Pension. Das Essen ist bäuerlich, aber hervorragend.

Tag 14: Durchquerung der Insel zu Fuss, wir kommen an kleinen Dörfern und fruchtbarem Ackerland vorbei. Wieder erleben wir den Titicaca-See aus einem anderen Blickwinkel.
Zweite Übernachtung auf der Insel.

Tag 15: Bootsfahrt nach Copacabana, Busfahrt nach La Paz, wo wir uns ins Nachtleben bzw. in die Betten stürzen können.

Tag 16 + 17: Besuch von Indio-Märkten
Einkauf von Souvenirs, Kassetten etc.
Stadtprogramm

Tag 18: Packen für den Rückflug, Heimreise

Preise: 3300,- Euro pro Person incl. Flug, Verpflegung, Tragtiere und Jeeptransporte während der Trekks.

Nicht incl.: Hotels in La Paz und Mittagessen

Um diesen Tour-Veranstalter zu kontaktieren benutze bitte rechts neben der Karte das Kontaktformular.



Preis/Person: 3300,00 EUR
Teilnehmeranzahl:
Dauer: 18 Tage

Gebiet: La Paz
die Tour ist mit Unterkunft: siehe Beschreibung

Der Guide beherrscht außerdem noch diese Sprache    
   deutsch
   englisch
   spanisch

eingetragen am 22.02.05 | 19:17 Uhr
zuletzt bearbeitet am 01.03.05 | 13:55 Uhr

ein paar Details zum Guide

Robert Rauch

Web: Um diesen Tour-Veranstalter zu kontaktieren benutze bitte rechts oben neben der Karte das Kontaktformular.
Telefon: ---
Vita
Trekkingtouren und Expeditionen zu arrangieren bedeutet mir mehr als nur die Erledigung eines Jobs: Es ist der Ausdruck einer Lebenseinstellung. Grosse Reisekonzerne bieten für jedes Land der Erde Touren an, wo starre Standard-Programme für die Träume eines jeden Teilnehmers herhalten müssen. Kaufmännisch sinnvoll, aber ein Weg ohne Herz, widerspricht diese Taktik meinem Charakter - und kommt deshalb für meine Person nicht in Frage. Um wirklich Qualität anbieten zu können, beschränke ich mich auf ein Land - Bolivien. Innerhalb Boliviens konzentriere ich mich auf ein bestimmtes Gebiet, das sich durch eine fast unglaubliche landschaftliche, klimatische und kulturelle Vielfalt auszeichnet: Die Kantone Sorata, Achacachi und Rurrenabaque bilden ein Dreieck, seine Fläche beschreibt grob mein Aktionsgebiet. Seit 10 Jahren durchstreife und erforsche ich diese Region, wobei laufend neue Erfahrungen und Ortskenntnisse hinzukommen.

eingetragen am 22.02.05 | 19:06 Uhr
zuletzt bearbeitet am 29.09.07 | 22:37 Uhr

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