Touren/Urlaub in Algerien

"Auf den Spuren Andalusischer Vorfahren"
Oran, eine eigenartige Stadt! Zuerst Heimat der andalusischen Flüchtlinge. Dann militärische Enklave Spaniens. Das Militär ging, die spanischen Zivilisten blieben, die Franzosen kamen. Man fühlt sich in ein anderes Jahrhundert versetzt. Auf einer Seite der Schlucht die Medina, auf der anderen Seite die Stadt aus dem 19. Jhd. mit dem Rathaus und dem National Theater. Boulevards mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Läden aller Art.
Nachmittags lohnt sich ein Ausflug in die Weinberge, deren Reben sich an sanft gerundeten Hügeln entlang ziehen.
Mostaganem bewahrt im alten Türkenviertel noch ein paar Zeugen einer bewegten Vergangenheit: Mauern, Häuser, merinidische Medresa, eine Zawiya (Kloster) und verschiedene Heiligengräber, Marabuts.
Tlemcen, die weiße Stadt auf eine steil abfallenden Plateau gelegen, schmiegt sich an seinen grünen Rahmen aus Kiefernwald, Weinbergen, Gärten und Olivenhaine. Gegründet im 12. Jhd. als Lager durch die Almoraviden. Gegenüber die Ruinen von Mansourah, die Siegreiche, einst Belagerer der Meriniden aus Fes. Geblieben ist ein Minarett, 40 m hoch, wie von einem Säbelhieb aufgespalten.
Sidi Bel-Abbès? Das war doch einst das Hauptquartier der „Légion étrangère“, die Algerien den Frieden brachte? Man hat sich einen einsamen Posten in der Wüste vorgestellt, nicht ein Provinzstädtchen, das 1847 gegründet wurde. 1962 hat die Legion die Garnison verlassen und alles mitgenommen. Geblieben sind die algerischen Soldaten in den einstigen Kasernen.
Tiaret zieht sich terrassenförmig an den ersten Hängen der Kette des Ouarsenis hin. Von Bugeaud 1841 dem Erdboden gleichgemacht, wurde die Stadt im reinsten Kolonialstil neu errichtet. Das alte Hotel L’Orient stellt für sich selber eine ganze Epoche dar.
Alger, die Weiße Stadt am Mittelmeer! Hier treffen sich die Antike, klassischer Islam und profane Neuzeit. Wie ein abgebrochener Zuckerhut zeigt sich die weiße Kasbah von Alger. Beginnen wir mit einem ersten Spaziergang durch dieses Viertel über eine der Hauptgassen. Abweichungen führen in enge und dunkle Sackgassen und vor verschlossene Türen, auf die noch nie ein Sonnenstrahl fiel. Über steile Treppen und hohe Stufen steigen wir durch Tunnels hindurch auf die Höhe. Mehrere Stock-werke hoch stehen sich die Häuser gegenüber. Plötzlich tut sich ein Blick auf. Unter uns liegt das blaue Meer. Von Alger fahren wir der Küstenstraße entlang nach Tipasa, besichtigen aber zuvor das Grabmal der Christin, das als eines der seltsamsten Monumente Algeriens gilt. Der Scharfsinn der Archäologen wurde viele Jahre auf eine harte Probe gestellt. Heute weiss man aber, dass es sich um ein königliches mauretanisches Mausoleum handelt. Dank der Lage Tipasas um ein zerklüftetes Gebirge, zu Füssen des Berges Chenoua mit seinem reinen Profil und seinen wechselnden Farben und hoch über dem Wasser, schufen die Kaufleute und Siedler hier eine Perle am Mittelmeer. Cherchell eine friedlicher, farbenfroher Mittelmeerhafen, der noch der Fischerei dient. Auf dem Dorfplatz setzen sich die Einwohner ohne sich groß zu fragen auf Kapitelle und Gesimse aus behauenem Marmor, die als öffentliche Bänke dienen. In der Mitte des mit Bäumen bepflanzten Platzes steht ein mit antiken Masken geschmückter Brunnen.
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Preis/Person: 1.495 EUR
Teilnehmeranzahl: 15
Dauer: 9 Tage
Gebiet: Nordwestliches Algerien
die Tour ist mit Unterkunft: EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:  Linienflug mit Aigle Azur Basel/Mulhouse – Algier  Linienflug mit Aigle Azur Alger – Basel/Mulhouse  Flughafentaxen von z.Z. 65 Euros  Moderner, klimatisierter Reisebus  Deutschsprachige fachkundige Reisebegleitung  8 Übernachtungen in guten Mittelklasshotels  Täglich Frühstück und Abendessen  Alle notwendigen Eintritte NICHT EINGESCHLOSSEN SIND:  Visum (60 Euros + Bearbeitungsgebühr)  Getränke  Trinkgelder  Persönliche Auslagen
Der Guide beherrscht außerdem noch diese Sprache
deutsch
englisch
französisch
spanisch
Besondere Hinweise: Nach der Eroberung von Al Andalus flüchteten die Vertriebenen in den Maghreb, dorthin, von wo, vor fast 800 Jahren, ihre Vorfahren die iberische Halbinsel eroberten.
eingetragen am 07.12.07 | 13:47 Uhr
zuletzt bearbeitet am 07.12.07 | 13:47 Uhr
ein paar Details zum Guide

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Telefon: ---
Vita
Nach mehrjähriger Tätigkeit in Spanien, Portugal, Marokko, Algerien und weiteres Afrika vermarkten wir nun ab der Schweiz geführte Kulturreisen durch oben erwähnte Reisen für Gruppen und Einzelreisende.
Weiter sind wir tätig im Incoming Schweiz für Spanisch sprechende Kunden. Alle anderen Interessierten sind natürlich auch herzlich willkommen.
Was wir anbieten, kennen wir persönlich, das ist unsere Stärke!
eingetragen am 07.12.07 | 09:45 Uhr
zuletzt bearbeitet am 02.01.08 | 13:21 Uhr
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