Freitag, der 12. 03. 2010
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Job's:

Biete:

Wir sind ein kleines Familienunternehmen, das zurzeit mit Anfragen bombardiert wird. Daher suchen wir für dieses Jahr Reiseleiter für unsere Kleingruppenreisen durch die USA, siehe hier bei Guideboard „South West“, „Western Adventure Tour“, „Persönliche Reiseleiter“…

Besonders für August, September und Oktober suchen wir dynamische, engagierte und flexible Leute von 25 bis 50 Jahren, die einen Van unfallfrei durch Städte über Landstraßen und Schotterpisten lenken können. Ihr solltet gut mit Menschen aller Altersgruppen umgehen können.

ACHTUNG! Sehr gutes Englisch (in Wort und Schrift), am besten amerikanisches Englisch, ist absolute Voraussetzung!!!

Ebenfalls ist eine gute Kenntnis des Südwestens der USA wichtig. Wissen über Land und Leute ist ein Muss!

Am liebsten währen uns Bewerbungen von Deutschen, Schweizern oder Österreichern die in den USA leben oder lebten, oder von Amerikanern, die eine Zeit in Deutschland außerhalb einer Military Base gelebt haben.

Solltet Ihr Interesse haben, bitten wir um eine Bewerbung in ENGLISCH und in DEUTSCH inklusive Foto und tabellarischem Lebenslauf an bracht@usa-reiseleiter.de

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

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Biete:

Hallo aus Namibia, vielen Dank für Ihr Interesse uns hier als Kinderbetreuung auf dem Wildschutzgebiet Kuzikus zur Hand zu gehen. Da es so schwer ist eine Auswahl zu treffen, bedanke ich mich vorab für Ihre Bewerbung, treffe eine grobe Auswahl denen ich dieses Email sende und schreibe Ihnen wie Ihr Job hier aussehen wird, wie wir leben und wie die Kinder so sind....

Sollten Sie dann immer noch meinen das der Job Ihren Vorstellungen entspricht, wäre es klasse wenn Sie mir Ihren Lebenslauf und ein Foto per Email (bitte das Foto in kleiner Auflösung und wenig 300 KB, jpeg) senden könnten – nicht mehr sonst bricht die Telefonlinie zusammen, außerdem sollten Sie mir ein bißchen von Ihnen erzählen, sich ein bißchen beschreiben .... geduldig, ruhig, musikalisch, kinderlieb, genügsam, reiten, sportlich o.ä...... Meine Eltern sind vor 28 Jahren nach Namibia ausgewandert und haben hier in Pionierarbeit das Wildschutzgebiet "Kuzikus" aufgebaut - ein Stück unberührter Afrika Natur mit viel Wild (Strauße, Springböcke, Nashörner, Giraffen, Zebras etc), ohne Ziegen, Schafe, Kühe o.ä. Dieses Gebiet (11.000 ha groß, in etwa so groß wie München mit Landkreisen) liegt ca. 180 km von der nächsten Stadt entfernt (der Hauptstadt Windhoek), absolut im Busch. Der nächste Nachbar ist ca. 20 km entfernt.

Hier haben wir einen Gästebetrieb. Meine Mutter widmet sich hauptsächlich der Wildwiedereinbürgerung (Nashörner) und dem Wildfang, hilft mit der Gästebetreuung und hat die Pferdewirtschaft / Wildnisausritte als ihre Passion und ihren Bereich.

Seit Anfang Juli 2005 haben wir (mein Mann Dieter und ich) den Gästebetrieb auf Kuzikus übernommen, Sie können sich ja unsere Homepage ansehen: www.kuzikus-namibia.de. Ab 2009 übernimmt mein Bruder Berend (28 Jahre) die Verantwortung für Kuzikus.

Mein Mann Dieter und ich (beide 38 Jahre) haben unser eigenes Safariunternehmen und unsere Basis hier auf der Farm. D.h. wir haben unser Haus hier auf Kuzikus, ca. 200 m von dem meiner Eltern entfernt. Wir pumpen hier eigenes Wasser und produzieren unseren eigenen Strom, seit 5 Jahren haben wir auch eine Batterieanlage, die es uns ermöglicht abends Licht, Fernsehen (mit Satelittenschüssel) und Computer mit Internetzugang zu haben.

Jede Woche fahre ich nach Windhoek um Großeinkäufe zu erledigen und Falk (11 Jahre) und Victor (9 Jahre) ins Internat zu bringen oder abzuholen. Oftmals lasse ich Sie dann mit Marlene auf Kuzikus, Sie schlafen dann bei uns im Haus. Denn ich fahre z.b Freitag morgen rein und komme nachmittags wieder oder fahre Sonntag abend rein und komme montags wieder. Aber es sind immer meine Eltern auch noch da, Sie sind also nicht alleine.

Mein Mann Dieter und mein Vater sind also die meiste Zeit des Jahres unterwegs, meine Mutter und ich leiten die Farm. Da ich viel Hintergrundsarbeit für unsere zwei Firmen (Katalogerstellung, Buchungen, Internet, Buchhaltung) habe, die 3 Kinder, einen eigenen Haushalt und einen großen Garten - bin ich eigentlich ausgelastet, außerdem wird der Gästebetrieb immer mehr und ist auch sehr „zeitraubend“.

Wir haben eine Frau im Haus die putzt, abwäscht, einen Gartenjunge, der auch die Safariausrüstung säubert und ein weiteres Mädel für die Wäsche, Fensterputzen etc.

Außerdem besitzen wir in Windhoek einen Bungalow für die Übernachtungen dort, ab und an geht dann Marlene auch in den Kindergarten wenn wir zusammen nach Windhoek fahren, so daß Sie vormittags frei haben und „shoppen“ gehen können.

Es klingt als ob es hier sehr einsam wäre, aber ich empfinde es nicht so und für unsere bisherigen Au Pairs verflog die Zeit im Nu, aber eine Wildfarm in Afrika entspricht sicher nicht romantischen Vorstellungen und wenn Sie die Einsamkeit und Natur und die Kinder nicht mögen, können 3 Monate auch sehr lang werden, ansonsten verfliegt die Zeit im Nu.

Da wären dann also unsere 3 Kinder (Falk fast 11 Jahre, Victor 8 Jahre, Marlene 5 Jahre).

Falk geht seit Januar 2004 in Windhoek ins Internat und wir holen ihn jedes Wochenende nach Hause. Er ist ein sehr fröhliches, aufgewecktes, begeisterungsfähiges Bürschen mit enormer Energie bei allem was "Action" bedeutet, penetrant wenn es darum geht etwas zu erreichen, und leider etwas ungeduldig was basteln und malen etc angeht. Alles was Übung und Konzentration bedeutet und ihm nicht 100%ig Spaß macht, erfordert etwas Geduld und Ruhe. Allerdings ist er sehr umgänglich, freundlich, etwas unsicher – obwohl er so groß und stark ist- und willig. Mit ihm werden Sie am wenigsten zu tun habe, da er am Wochenende immer total ausgepowert von der Schulwoche ist und es sich zu Hause nur gutgehen lassen will. Trotzdem muß er in den Ferien für die Schule üben (Rechnen, Computer, Diktat, Englisch) und vorallem lesen .... das wäre dann auch Ihr Job, oftmals übernehme aber auch ich das, damit ich sehe wie er liest etc. da er Legastheniker ist. Außerdem reitet er sehr gerne und gut und ist am Wochenende auch oft mit der Pferdebetreuerin zusammen, da die Kinder am Wochenende immer Reitunterricht bekommen. Danach geht er meistens schwimmen, will für sich sein und Kassette hören, Lego bauen oder mal ein Gesellschaftsspiel spielen.

Victor ist uns "Knuddelknutsch" weil er so lieb ist, er ist ein kleiner Sonnenschein, genauso aktiv wie sein Bruder. Er malt, singt und bastelt gerne und alles was Geduld erfordert macht ihm Spaß. Er ist seit Anfang 2007 im Internat und ist begeisert. Er muß am Wochenende nur 1x lesen, das wäre dann auch Ihr Job. Außerdem spielt er Gitarre und übt am Wochenende nach Gitarrenbüchern / CD – auch da sollten Sie dabei sein, auch wenn Sie nicht Gitarre spielen. Leider ist das Gitarrespielen etwas eingeschlafen, da er so vielen Hobbys im Internat nachgeht und keine Zeit für Gitarrenunterricht hat, das haben wir dann hier auf der Farm geübt…. Aber irgendwie ist das sehr schwierig wenn man selber nicht Gitarre spielen kann. Es wäre klasse wenn Sie das könnten, es ist aber keine Vorraussetzung.

Er reitet auch sehr gut und am Wochenende bekommt auch er Reitunterricht, geht schwimmen oder angeln.

Die Jungs sind relativ selbstständig, aber wenn Sie z.b. mit ihnen mal ein Gesellschaftsspiel spielen etc. wäre das klasse. Außerdem spielt Victor gerne Schach und Computer.

Marlene - ist unser kleines Mädchen, unsere kleine Energiebombe, immer fröhlich dabei wo etwas los ist. Auch sie macht schon Vorschule, aber Ihre Hauptpassion ist das Reiten, die Pferde und die Hunde. Sie ist sehr umgänglich vorallem unter der Woche, am Wochenende wird sie immer etwas kratzig, weil Ihre Brüder oft nicht so spielen wollen wie sie das gerne möchte. Sie sollte jetzt auch schon gefördert werden, aber ich habe zig Sachen hier. Hier sollten Sie keine Erziehung übernehmen, sondern eher ihre Freundin sein, herzlich, ausgleichend und mit viele Geduld.

Beide Jungs und auch Marlene sind sehr sportlich, rennen und klettern gerne und bekommen zu gerne Vorgelesen (da hören sie stundenlang zu), außerdem verstehen sich die Geschwister untereinander sehr gut, also habe ich zwar recht lebhafte Kinder, aber den "Geschwisterstreit" gibt es hier nur bedingt.

Alle Drei reiten mittlerweile schon recht gut, da wir hier auch immer eine junge Pferdebetreuerin in Ihrem Alter und mit der Sie auch zusammenwohnen, haben, die sich um unsere Pferde kümmert und auch den Kinderreitunterricht gibt.

Da ich so viel Bürokram habe, fahren wir zwar ab und an ins Feld, aber die meiste Zeit halten wir uns hier am Haus auf. Falk fährt auch schon selber Auto und wann immer Zeit ist können Sie mit auf die Pirschfahrten, das müssen wir aber abhängig machen von Gästen etc.

Diese Hausoase ist auch riesig und auch hier tummeln sich die Springböcke, Elande, Gnus ums Haus und da ca. 5 km im Umkreis nicht geschossen werden darf, sind die Tiere hier ganz zutraulich.

Ihr Tagesablauf wird in etwa so aussehen (wobei Sie flexibel genug sein sollten, auch spontan etwas anderes zu machen --- z.b. hatten wir vor 4 Jahren einen riesigen Feldbrand oder einen großen Wildfang.... da sind wir natürlich alle dabei, oder z.b nach einer Safari mit Kisten auspacken oder die Großeinkäufe wegpacken wenn ich aus Windhoek komme.).

Morgens gegen 8.00 Uhr - da bin ich schon bereits seit 1 Stunde wach - sollten Sie aus den Federn kriechen, dann will ich nämlich joggen gehen. Ich renne jeden morgen ca. 1 1/2 Stunden, das brauche ich um den Kreislauf in Schwung zu bekommen.

Sie sollten in der Zeit dann schon mal mit den Kindern frühstücken, abdecken und danach irgendwann mit der "Schule" anfangen. Das ist eine kleine Bastelrunde mit etwas singen und etwas malen basteln, backen (da können Sie sich frei entfalten, ich habe genug Bastelmaterial und Bücher, sie können sich also am Abend vorher auch etwas vorbereiten)- das muß nicht den ganzen Vormittag sein aber so ca. 1-2 Stunden halt - je nach Lust und Laune der Kinder - bzw. dann von Marlene.

Danach spielen die Kinder entweder sowieso mit sich selber, oder Sie gehen noch etwas mit ihnen spazieren oder spielen ein Spiel (Verstecken)... das sieht man von Tag zu Tag. So gegen 11.00 fange ich mit dem Mittagessen an, wenn Sie gerne kochen, können wir uns gerne abwechseln, gerne kann ich Ihnen auch ein bißchen kochen beibringen, das ist aber nur der Fall wenn unser Koch im Urlaub ist. Backen können Sie gerne jederzeit mit den Kindern.

Meist bekommen wir aber das Essen aus der Gästeküche, dort kochen unsere Köche für uns mit. Mittagessen gegen 12.30 Uhr, danach ist Mittagsruhe bis gegen 15.00 Uhr. Das ist dann Ihre freie Zeit, denn die Kinder dürfen dann fernsehen.

Ich schlafe mittags und möchte auch wirklich meine Ruhe haben, das wissen die Kinder und jeder ist so für sich. Draußen lasse ich die Kinder ungerne, da ich dann nicht 100%ig aufpassen kann mit Schlangen (keine Bange – es wimmelt nicht vor Ungeziefern !).

Nachmittags können Sie mit den Kindern spazieren gehen, Jägerball spielen, Drachen steigen lassen, schwimmen gehen zum Swimming Pool (Victor und Falk können schon schwimmen) oder was Ihnen halt so einfällt und Spaß macht. Wenn Sie irgend etwas gut können, können sie es gerne den Kindern näherbringen wie z.b. Klavier spielen (wir haben einen großen Flügel) oder Töpfern, Handwerken, Holzarbeiten, ganz egal. Das wäre klasse. Die Kinder brauchen nicht die ganze Zeit bespielt werden, aber ich würde sie gerne etwas fördern, denn wenn ich so sehe was Gleichaltrige alles schon so an Nachmittagskursen besuchen, wird mir himmelangst, wenn ich sehe das meine Kinder eigentlich den ganzen Tag nur barfuß draußen spielen.... anstatt vom Tanzuntericht zum Maluntericht etc. zu sausen. Oh weh, oh weh.

Abends essen wir dann gemeinsam, danach sollten Sie Marlene baden, eincremen und dann den Kinder noch etwas vorlesen.

Die Kinder gehen so gegen 20.00 - 21.00 schlafen, dann ist der Tag auch schon wieder um. Wochenende und Freizeit im üblichen Sinn gibt es nicht, da wir hier halt alle in der kleine Gemeinschaft zusammen wohnen.

Alles in allem fanden die Mädels / Jungen das sie hier eine ziemlich lockere und lustige Zeit hatten, auch wenn es anfangs etwas gedauert hat mit sich selber in der Einsamkeit klar zu kommen und selbständig zu arbeiten und eine gewisse Routine in den Tag zu bringen, da der echt schnell umgeht.

Sie sollten mir also den Rücken mit den Kindern freihalten, aber ich bin immer in der Nähe - sie haben also nicht die volle Verantwortung. Außerdem sollten Sie sich selber beschäftigen können, fröhlich, freundlich und unkompliziert sein, sich unterordnen können und zurückhaltend, still und flexibel sein, denn ich habe wirklich eine Menge Arbeit. Sie sollten Ihren Ausgleich in den Kindern sehen und das nicht als notwendige Arbeit um nach Afrika zu kommen oder sich eine Safari durchs Land zusammen zu jobben.

Wir haben auch zeitgleich noch eine Pferdebetreuerin, die genau wie die Au Pair Mädels für 3 Monate kommen oder auch länger und mit Ihnen zusammen in einem großen Zimmer wohnt.

Visum bekommen Sie bei Einreise für 3 Monate.Ihr Paß sollte also genügend lange gültig sein (ab der Einreise muß der Pass noch 6 Monate gültig sein) und Ihr Flugticket auch. Flug sollten Sie selber zahlen, damit sind Sie dann auch nicht gebunden wenn es Ihnen hier nicht gefällt, Sie Heimweh haben o.ä. und wieder nach Hause fliegen wollen.

Bezahlung: Unsere Bezahlung ist bei einem Mindestaufenthalt von 6 Monaten eine Safari mit Outdoor Adventure durchs Land, dabei setze ich Sie auf eine 2 - oder 3 wöchige Tour die noch Platz hat. Damit lernen Sie dann Namibia kennen, haben Ihre Auszeit mal ohne Kinder. Sollten sie nach 3 Monaten dann weitere 3 Monate bleiben wollen können Sie auch gerne danach nach Kapstadt ausreisen und wieder einreisen, damit bekommen Sie noch einmal ein Visum von 3 Monaten. Die Fahrt und Aufenthalt geht allerdings aus Ihrer Tasche.

Bei einem 3 Monate Aufenthalt haben Sie Kost und Logie frei hier auf der Farm und die Zeit wird für Sie schnell vergehen, da es auch hier viel zu sehen gibt.

Sie haben ein großes, schönes Zimmer mit Bad / Veranda und eigenem Eingang, momentan ist es so das die Pferdebetreuerinnen und Au Pairs (da immer so im gleichen Alter) gerne zusammen wohnen. Sie und das Pferdemädel sind in der Familie integriert.

Handy funktioniert vom Windrad, die Internetverbindung ist so schlecht und langsam, das es besser wäre Sie können sich daran gewöhnen in den 3 Monaten angerufen zu werden. Ab Dland gibt es billig Telefonnummern.

Auf Ihre Zusage möchte ich mich dann allerdings gerne verlassen können und nicht das ich anderen Absage, Sie mir aber doch kurz vorher abspringen, außerdem sollten Sie mit dem festen Willen kommen 3 Monate durchzuhalten.

Gerne stellen wir auch ein Zeugnis aus.

Liebe Grüße und ich hoffe wieder von Ihnen zu hören.

Alina

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Biete:

Hallo aus Namibia,

wir haben im Moment 7 Pferde, die betreut werden müssen.

Wotan (27) und Melos (26),sind unsere alten Farmferde, mit denen wir Rinder getreckt haben.

Melos, das Halbpony, bekommt sein Gnadenbrot.

Wotan ebenfalls.

Diese Beiden werden täglich geputzt, zugefüttert und nach Zecken abgesucht, aber dann im Feld gelassen.

Rah, 10J. ist mein Halbblutaraber, er ist sehr gut geritten, geht super an der Longe (vorallem 100%ig für die Kinder) und ist tuniermässig ausgebildet, in Springen L und Dressur L. Er ist für sehr gute Reiter das optimale Pferde, weil er sehr viel kann und gelehrig ist. Im Feld muß man sehr sattelfest sein, da er oftmals ein wenig zur Seite springt und schreckhafter ist.

Wokani,16 J. ist der Vollblüter meines Mannes, der aber sehr selten reitet und wenn dann nur sehr gemütlich und lansam, mein Mann liebt Wokani auch so.....Wokani war jetzt ein Jahr sehr huffühlig, da er früher Eisen hatte und ein Reitstallpferd war, er ist sehr lieb und kann durch eine frühere Verletzung nur noch gemütlich und am besten am langen Zügel geritten werden, sollte aber für den Muskelaufbau wieder mehr und mehr geritten oder longiert werden. Wenn er sich dann richtig gut fühlt, kann er sogar mal etwas hitzig werden um danach wieder eine Woche Muskelkater zu haben.

Afrika ist Victors (10 Jahre alt) Farmpferd, sanft und ruhig, wenn sie Vertauen gefasst hat, ist super zuverlässig im Feld, in der Bahn und an der Longe und kann noch viel lernen von jemanden der gut reitet.

Vor einem Jahr haben wir noch Tomte dazugekauft 10J. ein palomino,hannoveraner Mischling. Ein sehr starkes ruhiges Pferd, geht inzwischen gut an der Longe, muss aber noch gearbeitet und an die Kinder gewöhnt werden. Er ist ebenfalls schon auf Turnieren gegangen, auch Springen L und Dressur L, und ist bereits gut an unser Wild gewöhnt. Gottseidank kommt er auch von einer Farm mit viel Wild.

Loona, 6 Jahre alt, Marlenes Reitpferd ist sehr zahm, muß aber noch weiter ausgebildet werden. Sie geht an der Longe, in der Bahn, aber ist noch aufgeregt und sollte für die Kinder gut zugeritten werden. Sie ist ein Endmaßpony, sehr hübsch und zutraulich. Sie kann allerdings nicht mehr als 65 kg tragen.

Rah, Afrika, Loona und Tomte bekommen in der Woche je einen Ruhetag, die anderen Pferde werden nicht geritten, außer ab und an Wokani wenn er nicht gerade wieder lahmt. Ich reite auch so oft ich kann, bin eben nur mit dem Gästebetrieb, vor allem mit den Pirschfahrten und Rhinotrekking sehr im Einsatz.

Wir haben oft Gäste, die ins Feld reiten wollen, Tierbeobachtung zu Pferd, das wäre dann auch Ihre Aufgabe, sobald Sie sich beim Ausreiten sicher fühlen. Die Pferde müssen sehr gut geputzt, die 2 Ställe,

wenn die Pferde im Kral bleiben, ausgemistet und die Hufe gepflegt werden. Außerdem müssen die Sattelkammer, die Wasser – und Futtertränken sauber gehalten werden.

Alinas Kinder bekommen alle am Wochenende und in den Ferien jeden 2ten Tag Reitunterricht (Longe, Bahn oder Ausreiten - sie springen auch schon an der Longe ca. kniehoch – 6,9,11 Jahre alt).

Marlene, die Kleinste ist noch zu Hause und ist total pferdefanatisch. Ihr gehört Loona und sie will und sollte jeden Tag was mit ihr machen… das kann aber auch einfach nur einmal putzen und ablongieren sein.

Die Jungs kommen am Wochenende aus dem Internat. Victor (9 Jahre) reitet gut Dressur und vorallem unternimmt er gerne schnelle, kurze Ausritte auf Afrika.

Falk (11 Jahre) reitet auch super, das weiß er nur nicht und hat viel Angst. Deswegen ist seine Nische das Voltigieren auf Rah. Das sollten Sie also auch beherrschen, damit Sie da den Kindern etwas beibringen können und animieren können.

Der Reitunterricht ist also nicht nur kleines Ponyreiten, sondern schon richtiger Unterricht. Sie sollten also Kinder mögen, sie animieren können und Freude am Umgang mit Pferden und Kindern haben.

Ich werde Sie viel selbstständig arbeiten lassen, wenn ich sehe, dass Sie mit den Pferden zurecht kommen.

Ganz wichtig ist für mich ist eine starke Pferde- und Tierpassion und vor allem Ruhe im Umgang mit den Pferden.

1x die Woche müssen Sättel und Zaumzeug gefettet und die Satteldecken gewaschen werden.

Wenn wir Zeit haben, nehme ich Sie natürlich öfter mit ins Feld, zu Wildbeobachtung und um die Rhinos zu kontrollieren.

Ihr müsst sehr gut reiten können (Dressur L, Reiterpaß o.ä. und Erfahrung im Kinderreitunterricht und Sie sollten regelmäßt Reitunterricht gehabt haben), denn im Feld kann es immer wieder sein, dass die Pferde plötzlich scheuen, vor allem Rah ist wenn er alleine ausgeritten wird eher ängstlich.....Tomte ist ruhig und ausgeglichen....Wokani ist einfach zu reiten und Afrika sowieso. Also, Sie haben hier ein grosses Betätigungsfeld.

Ich habe die schwarzen Nashoerner als Wiedereinbuergerungsprojekt, ausserdem Ridgebackrueden, Katzen, Huehner, Enten, etc. Tierpassion ist also sehr wichtig hier, ausserdem müssen Sie mit der Einsamkeit und Weite Afrikas zurechtkommen.

Unsere aelteste Tochter Alina lebt mit ihrem Mann (beide 38 Jahre) und ihren 3 Kindern (6J. 9.J und 11.Jahre ) hier auf der Farm, sie haben ein Safariunternehmen und ein Au Pair Maedchen in eurem Alter. Sie werden bei ihnen Familienanschluss haben, da ich unter Umstaenden nicht immer hier sein werde. Wir liegen 180km östlich von Windhoek, also weit ab vom Stadtleben, ca 2-3 std Fahrzeit mit dem Landrover auf Sandstrasse. Deshalb müssen wir uns mit den An/Abflugdaten absprechen, da wir meist Freitag mittag auf die Farm zurückfahren und Sonntag wieder reinfahren, da Falk (Alinas Ältester) und Victor (9 Jahre) am Wochenende immer aus dem Internat geholt werden.

Außerdem ist ab Anfang 2009 Berend für das Wildschutzgebiet Kuzikus verantwortlich, wenn Sie also Spaß daran haben auch noch etwas in der Gästebetreuung mitzuhelfen, wäre das schön.

Die Pferde werden müssen morgens nach dem Fruehstueck --,7.Uhr --, aus dem Feld geholt, anschliessend gefuettert ,geputzt und geritten werden. Bis ca. Mittags, je nach dem ob ihr oder wir zusammen im Feld reiten oder Rah dressurmaessig hier am Haus geritten wird.

Mittagessen ist um 12.30 bei Alina. Wir essen zusammen, aber jeder hilft mit beim Abdecken / Aufdecken und evtl. wenn der Koch nicht da ist beim Zubereiten vom Mittagessen.

Unsere Angestellten waschen ab.

Mittagsruhe ist von 12.30 – ca. 15.OO. Nachmittags sollte dann der Stall und die Sattelkammer geputzt werden, die Wassertraenke gesäubert werden / 1 x in der Woche Saettle und Zaumzeuge gefettet werden und Satteldecken gewaschen werden oder eben die weiteren Pferde geritten werden.

Nachmittags koennt ihr uebrigens immer Tee oder Kaffee bei Alina trinken oder euch in der Gaestekueche selbst bedienen.

Abendessen ist meistens so gegen 19.00 Uhr, auch hier solltet Ihr Tischdecken helfen.

Sie haben, zusammen mit dem Au Pair Mädel, ein eigenes Zimmer mit W.C und Dusche und Veranda im Gästetrackt. Wir sind eine Gaestefarm, Eure Zimmer sind also sehr schoen. Ihr seid für die Pferde verantwortlich und wenn ich nicht hier bin, auch fuer die Hunde und Katzen. Ansonsten bitte wir um Mithilfe wo immer es jemand nötig ist.

Ihre Flugkosten muessen Sie selber tragen. Sie haben hier Kost und Logie frei.

Ihr werdet vom Flughafen abgeholt, meistens von unserem Taxifahrer Mario, nach Windhoek gebracht, wo wir inzwischen unsere Besorgungen erledigt haben und fahren dann zusammen auf die Farm.

Handyempfang gibt es bei uns auf dem Windrad, ansonsten können Ihre Eltern / Bekannten Sie bei Alina abends anrufen – mit einer Billignr. Ist das auch gar nicht kostspielig. Von uns aus zu telefonieren ist leider noch sehr teuer.

Leider kein Internetanschluß (ist eine Katastrophe hier auf der Farm), kein Handyempfang.

Wir sind ein ziemlich grosses Familienunternemen und arbeiten sehr eng zusammen. Euer Touristenvisum fuer 3 Monate bekommt Ihr bei Einreise, ein Visum für 6 Monate kann beantragt werden. Bitte denken Sie daran bei Einreise nicht das Arbeiten, jobben oder Helfen zu erwähnen, da Sie auf Touristenvisum für 3 Monate einreisen. Das ist das Unproblematischte,…. Einfach Urlaub !

Bitte schliessen Sie bei Ihrer Flugbuchung eine Reiseruecktrittskostenversicherung ab und eine Auslandskrankenversicherung.

Ich hoffe ich habe alle Fragen beantwortet.

Viele Gruesse

Hiltrud Reinhard

Alina & Dieter Reisenauer

Berend Reinhard

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